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Österreichs langer Abschied vom dritten A

Wien. AAA, das ist die Bestnote, die Ratingagenturen vergeben können. Viele Jahre hatte Österreich diesen Top-Status als Schuldner. Heute dürfte auch die dritte der weltweit wichtigsten Ratingagenturen, Moody‘s, der Republik diese Bestnote entziehen. Nach der Herabstufung durch die Agenturen Standard & Poor‘s (S&P) und Fitch wäre es eher eine Überraschung, sollte sich Moody‘s hier nicht einreihen. Fitch hatte Österreichs Rating erst vor knapp zwei Wochen nach unten korrigiert. An den Kapitalmärkten hatte das allerdings wenig Wirkung gezeigt.

Kritische Töne zu Österreichs Qualität als Schuldner kamen am Donnerstag von S&P. Man sehe noch nicht, wie man in Österreich eine echte Konsolidierung des Staatshaushalts schaffen wolle. Bei den Steuereinnahmen sei die Tendenz sinkend, erklärte S&P-Analyst Thomas Fischinger. „Österreichs Schwäche ist die hohe Schuldenlast. Wir sind skeptisch, ob die Konsolidierung mit der Steuerreform erreicht werden kann.“ Nach den Maastricht-Kriterien könne das überhaupt erst 2017 gelingen.

Fischinger glaubt nicht, dass Österreich in den kommenden ein bis zwei Jahren das AAA wieder erreichen wird. In der österreichischen Politik fehle der Reformwille, kritisierte er.

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