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Halloween-Schütze bald vor Gericht

Am Mittwoch beginnt Prozess gegen den Politiker, der auf 13-Jährige schoss.

EISENSTADT. Seit 3. November des Vorjahres sitzt der ehemalige Lokalpolitiker, einst stellvertretender FPÖ-Bezirksparteiobmann, in U-Haft. Am Mittwoch, nach zweimaliger Verschiebung, beginnt nun der Prozess gegen den Mann, der zu Halloween, also am 31. Oktober, in Großhöflein eine 13-Jährige angeschossen haben soll.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Burgenländer absichtliche schwere Körperverletzung vor. Dem 32-Jährigen drohen bis zu fünf Jahre Haft. Konkret heißt es, dass der Angeklagte einen „gezielten Schuss aus einem Einzelladergewehr mit Zielfernrohr und Schalldämpfer auf eine weibliche Person von hinten im unteren Bereich des Rumpfes abgefeuert und diese dadurch schwer verletzt haben soll“. Der rasch ausgeforschte Mann hatte nach der Tat angegeben, Schießübungen in verbautem Gebiet gemacht zu haben. „Er hat die Gefährlichkeit der Waffe unterschätzt, er bedauert seinen Leichtsinn“, betont sein Anwalt Christian Supper. Der 32-Jährige werde „die Verantwortung für sein Handeln übernehmen“.

Die 13-jährige Schülerin, mehrfache Landesmeisterin im 800-Meter-Lauf, war von einem Projektil getroffen worden, das im Becken des Mädchens in mehrere Teile zersplitterte und operativ entfernt werden musste. Schon kurz nach der Tat hatte der Anwalt dem Opfer eine finanzielle Entschädigung zugesichert.

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