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Der Star wird zum Star

Der Albtraum der Winzer kommt jetzt zu Ehren: als Vogel des Jahres 2019.

Zuerst Unwetter, dann Trockenheit – und jetzt auch das noch: Der Star, der für die Weinbauern als Bedroher der Ernte gilt, wurde offiziell zum Vogel des 2018 gewählt.

Der Grund dafür ist ein unliebsamer: Die Brutplätze des noch als „Allerweltsvogel“ geltenden Federviehs sind massiv bedroht, durch die industrielle Landwirtshaft fallen geeignete Lebensräume und Nahrung weg. „Die großen Populationen in Deutschland, England und Schweden haben sich in den vergangenen Jahren fast halbiert“, erklärt die Vogelschutzorganisation BirdLife. Die Bedrohung der Bestände ist allerdings nur einer der Gründe dafür, dass der Star vom deutschen Naturbund und eben BirdLife auserkoren wurde.

Wer die Vielfalt einer Vogelart erklären möchte, kann das sehr gut am Beispiel des Stars tun, meinen die Vogelexperten. Als Begründung dafür führte die Organisation die Lebensräume, das Verhalten am Brutplatz und auf dem Wegzug, die Schwarmbildung, die Nahrungsansprüche und die Brutplätze an. Außerdem komme der Star fast überall vor, in Dörfern genauso wie in Städten.

Die Schwarmbildung der Stare ist ein einzigartiges Naturschauspiel, mit dem kaum eine andere Vogelart aufwarten kann. „Auch heuer war dieses Phänomen wie alljährlich am Neusiedler See zu beobachten“, sagte Gabor Wichmann, Geschäftsführer von BirdLife.

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