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Nach fünf Tagen gerettet

Verletzter 45-Jähriger lag in Felsspalte am Dachstein.

Eine erste Suchaktion verlief ohne Ergebnis, eine zweite konnte dann wegen schlechten Wetters nicht durchgeführt werden: In der Nacht auf gestern wurde ein 45-Jähriger Deutscher nach fünf Tagen Abgängigkeit aus einer Felsspalte im Dachsteingebirge gerettet. Er war bei einer Bergtour 20 Meter tief abgestürzt und verletzt worden. Nach vier Tagen gelang ihm ein Notruf per Mobiltelefon. Aufgrund detaillierter Ortsangaben starteten Rettungsmannschaften trotz Lebensgefahr eine Suchaktion im Bereich der Adamekhütte. Gegen 4 Uhr wurde der Bergwanderer geortet und lebend aufgefunden. Die Helfer, die mit einem Meter Schnee, Lawinengefahr und Löchern von Dolinen kämpften, seilten sich ab und brachten ihn ins Krankenhaus. Der Alpinist hat sich bei dem Absturz „nur“ eine Schulter ausgerenkt und einen Fuß gebrochen. „Das Trauma ist ob der großen Höhe überschaubar“, stellte der Primar des Instituts für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Klinikums Wels-Grieskirchen, Günter Huemer, fest. Das vergleichsweise junge Alter und seine exzellente körperliche Verfassung sowie optimale Erstversorgung hätten geholfen. In einer Pressekonferenz hieß es gestern, der Patient könnte in etwa zwei Tagen die Intensivstation verlassen.

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