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Minister-Konvoi fuhr bei Unfall nicht zu schnell

Ermittlungen beendet. Bei Unfall mit Minister Sobotka wurden zwei Personen verletzt.

Kaum ein Verkehrsunfall hat heuer so großes Aufsehen verursacht, wie der vom 7. Oktober auf der Packer Bundesstraße in Kärnten. Gegen 20.30 Uhr geriet bei Völkermarkt Ost ein Begleitfahrzeug aus dem Konvoi von Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen ein entgegenkommendes Auto. Die Insassen – ein Klagenfurter (48) und sein Sohn (9) – wurden lebensgefährlich verletzt. Drei Cobra-Beamte wurden auch verletzt.

Gerüchte, wonach der Konvoi mit Sobotka zu schnell unterwegs war, scheinen sich nicht zu bewahrheiten: Laut dem von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt beauftragten Sachverständigen, er hat sein Gutachten Ende November vorgelegt, fuhr das Dienstauto mit 56 bis 60 km/h. Erlaubt sind in dem Straßenabschnitt bis zu 80 km/h.

Da auch der Abschlussbericht der Polizei vorliege, seien die Ermittlungen so gut wie beendet, sagt Behördensprecher Markus Kitz. Der Fall könne noch heuer vor Gericht verhandelt werden, oder nicht. Denn für den Tatbestand (fahrlässige Körperverletzung) ist eine Diversion möglich, ein außergerichtlicher Tatausgleich.

Der Konvoi war von der Polizeiinspektion Griffen auf dem Weg nach St. Veit/Glan. Das erste Fahrzeug mit dem Minister musste, so die Angaben der Beamten, einem Wild ausweichen. Der Lenker des nachkommenden Autos versuchte auszuweichen und geriet auf die Gegenfahrbahn. Jochen Habich

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