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„Boykott-Vorwürfe“ werden fallengelassen

Zwölf Arbeitnehmer zugleich im Krankenstand – Arbeitgeber entschuldigt sich nun.

Als zwölf Mitarbeiter der Firma technosert zugleich in Krankenstand gingen, sorgte ein Verdacht der Wirtschaftskammer (WK) für Aufsehen. Die Belegschaft habe Krankheit vorgetäuscht, in Wahrheit habe es sich um einen akkordierten Boykott gehandelt, weil die der Belegschaft Überstunden „verordnet“ worden seien. technosert-Geschäftsführer Hermann Schübl rudert nun zurück und will es unterlassen, die Fakten, mit denen die WK an die Öffentlichkeit ging, einer Detailprüfung zu unterziehen. Man übernehme die Verantwortung dafür und entschuldige sich bei allen Betroffenen: „Leider ist die ganze Diskussion durch einen Fehler unsererseits zustande gekommen.“ Die öffentlichen Vorwürfe der WK seien somit korrekt gewesen, die Schuld dafür liege aber auch hier „zu 100 Prozent“ bei technosert.

Mitte Februar hatte die WK Oberösterreich den Fall publik gemacht. Zehn der Betroffenen seien gekündigt worden, zwei hätten das Dienstverhältnis selbst gelöst. Laut Erhard Prugger von der WK habe es trotz inkorrekter Angaben „Verdachtsmomente gegeben“. Die Kammer werde weiter am Thema Krankenstands-Missbrauch dranbleiben, denn sie werde seit Längerem mit Meldungen von Betrieben „überschwemmt“, so Prugger.

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