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„Es gibt keinen Grenzwert, unter dem kein Risiko besteht“

Bei einem Hearing im Parlament haben Experten der Opposition die Wichtigkeit des Rauchverbots betont.

Nachdrückliche Appelle, das Rauchverbot in der Gastronomie nicht aufzuheben, haben die von der Opposition nominierten Experten in einem Hearing des Gesundheitsausschusses des Nationalrats an die Abgeordneten gerichtet. Die Evidenz für die Tödlichkeit des (Passiv-)Rauchens und die Wirksamkeit eines Verbots sei erdrückend, wurde unterstrichen. ÖVP und FPÖ zeigten sich unbeeindruckt.

Die von den Oppositionsparteien SPÖ, Neos und Liste Pilz eingeladenen Experten stießen erwartungsgemäß allesamt ins selbe Horn. Krebsspezialist Christoph Zielinski, von der SPÖ nominiert, rechnete vor: 90 Prozent der Todesfälle durch Lungenkrebs, 61 Prozent der tödlichen Lungenerkrankungen und 32 Prozent der tödlichen Herzerkrankungen seien durch Rauchen verursacht. Die von der Liste Pilz eingeladene Palliativmedizinerin Daniela Jahn-Kuch, Schwester des an den Folgen des Rauchens verstorbenen Journalisten Kurt Kuch, nannte die Auswirkungen des Passivrauchens auf die kindliche Entwicklung: „Es gibt keinen Grenzwert, unter dem kein gesundheitliches Risiko besteht.“

Die ÖVP will aber weiterhin die Koalitionsvereinbarung mit der FPÖ einhalten und am Kippen des Rauchverbots in der Gastronomie festhalten.

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