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Afghane versuchte Suizid in Zelle

Wegen Messerattacken Inhaftierter kam für kurze Zeit ins Spital.

Jener 23-jährige Afghane, der in Wien vier Personen niedergestochen hat, unternahm gestern in der Justizanstalt Wien-Josefstadt einen Selbstmordversuch. Aufmerksame Justizbeamte schritten jedoch sofort ein, betonte Britta Tichy-Martin, Sprecherin des Justizministeriums. Jafar S. wurde in ein Spital gebracht, er hatte jedoch keine ernsthaften Verletzungen erlitten und konnte wieder in die Justizanstalt zurückgebracht werden, wo er wegen vierfachen versuchten Mordes in U-Haft sitzt. „Er steht jetzt selbstverständlich unter engmaschiger Beobachtung“, so Tichy-Martin.

Wie gestern bekannt wurde, musste der Afghane vergangenen Dezember von der Justizanstalt Klagenfurt auf freien Fuß gesetzt werden, nachdem seine Haftstrafe wegen eines Drogendelikts verbüßt war. Es gab keine Handhabe, um den Mann, der freiwillig ausreisen wollte, anzuhalten. Die Justizanstalt hatte das Bundesamt für Asyl zwar informiert, dort wurde offenbar nicht zeitgerecht reagiert: „Es hat keinen Schubhaftbescheid gegeben, es ist auch kein Festnahmeauftrag vorgelegen.“ Seitens des Innenministeriums werden die Vorgänge jetzt untersucht.

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