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Kritik an Geld für Ölkessel

Mineralölindustrie pumpt Millionen in Ölheizungen.

Nach den Recherchen der Umweltorganisation Global 2000 waren es 61 Millionen Euro, die allein zwischen 2012 und 2016 in Österreich als „Förderung“ für neu installierte Heizölkessel geflossen sein sollen. Hinter dieser Aktion steht die Initiative „Heizen mit Öl“ (HMÖ), die von der Mineralölwirtschaft getragen wird. Seit Jahren wirbt die Organisation mit Finanzspritzen von mehreren Tausend Euro für jene, die ihre alten Ölheizungen gegen neue ersetzen, anstatt auf alternative Heizformen umzusteigen. Laut Global 2000 werden diese Aktivitäten von den Mitgliedsunternehmen der HMÖ finanziert, die demnach 11 Euro pro 1000 Liter abgesetzten Heizöls einzahlen. Mehr als 50.000 Förderanträge seien bereits abgewickelt worden. Auch die OMV, die mit 31,5 Prozent im Besitz der Republik steht, handle auf diese Weise gegen die Klimaschutzinteressen ihres Eigentümers, sagt Global-2000-Experte Johannes Wahlmüller: „Diese Förderungen müssen endlich beendet werden. Stattdessen müssen klimafreundliche Heizsysteme eingesetzt werden.“ Günter Pilch

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