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Schutz für Lehrlinge: Nur noch eine Stunde Arbeiten im Rauch

Neues Gesetz ging in Begutachtung: Gastronomielehrlinge sollen ab Herbst im Nichtraucherbereich arbeiten.

Jugendliche, die ab 1. September eine Lehre in der Gastronomie beginnen, dürfen maximal eine Stunde pro Tag in Räumen eingesetzt werden, in denen geraucht wird. Das sieht ein Verordnungsentwurf des Arbeits- und Gesundheitsministeriums vor, der jetzt in die Begutachtung ging. Bis 3. August können noch Stellungnahmen an das Ministerium geschickt werden, ansonsten wird der Entwurf rechtlich gültig.

„Jugendliche dürfen derzeit knapp unter vier Stunden im Raucherbereich beschäftigt werden“, lautet die Erklärung im Papier des Ministeriums. „Die nunmehrige Begrenzung der Beschäftigung im Raucherbereich auf höchstens eine Stunde am Arbeitstag bedeutet eine Reduktion um 75 Prozent und stellt damit eine wesentliche Maßnahme zum Jugendschutz da.“ Im Rahmen von Arbeitsplatzevaluierungen sollen geeignete Maßnahmen zur Einhaltung der Zeitbegrenzung gefunden werden. Ist ein möglichst rauchfreier Arbeitsplatz nicht möglich, soll Lehrlingen ein Wechsel in Betriebe ohne Raucherbereiche ermöglich werden.

Kritik an dem Entwurf kam gestern bereits von Florian Stigler, Gesundheitswissenschaftler an der MedUni Graz:„Aus wissenschaftlicher Perspektive ist auch eine Stunde gesundheitsschädlich, besonders für Jugendliche, deren Lunge sich noch entwickelt.“

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