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Nationalbankpräsident ­wütet gegen „Westachse“

Parteichef Spindelegger sollt Wallner, Platter und Haslauer zur Raison bringen, meint Raidl.

Harsche Kritik übt Nationalbankpräsident und ÖVP-Mitglied Claus Raidl im „Kurier“ (Donnerstag-Ausgabe) an den „Westachse“-Landesparteichefs, die mit Querschüssen gegen die Bundeslinie eine Parteikrise ausgelöst haben. Raidl wirft ihnen egozentrische Befriedigung von „Eitelkeit“ vor, trägt ihnen auf, „sich um ihre Länder zu kümmern“, und VP-Chef Michael Spindelegger, sie „zur Raison zu bringen“.

Macht beim Bund

Der Bundesparteichef müsse „diesen Landeshauptleuten zeigen, dass die Macht im Bund liegt und nicht in der Selbstdarstellungskunst einiger Landeshauptleute“ und solle sie – im Rahmen der Gesetze – auch als Finanzminister zur Raison bringen. Wobei aber Raidl (angesprochen auf die Gesamtschulfrage) auch meint, dass die ÖVP „programmatisch breiter“ werden sollte.

Raidls Unmut gilt den Landeshauptleuten Wilfried Haslauer (Salzburg), Markus Wallner (Vorarlberg) und Günther Platter (Tirol): „Drei egozentrische Landeshauptmänner werfen sich, um ihre Eitelkeit zu befriedigen, lieber auf Bundesthemen, von denen sie relativ wenig verstehen, als sich um ihre Länder zu kümmern. Der Salzburger sollte besser sein Finanzdebakel lösen, und der Tiroler könnte sich mit den Agrargemeinschaften beschäftigen, und der Vorarlberger soll einmal eine Wahl gewinnen.“

Die Steirer nimmt Raidl aus seiner Schelte aus, „weil sie wirkliche Reformen umsetzen“. Aber auch die Oberösterreicher erregen seinen Unmut, mit der geplanten MedUni Linz.

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