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Slowenien könnte im Juni wählen

LJUBLJANA. Sloweniens Regierungschefin Alenka Bratusek wirft nach nur 13 Monaten das Handtuch. Am Samstag kündigte die 44-Jährige für Montag ihren Rücktritt an.

Dieser Entscheidung ist ein brutaler Machtentzug vorausgegangen: Die Vorsitzende der größten slowenischen Parlamentspartei PS („Positives Slowenien“) war beim Parteitag vergangene Woche von ihrem Vorgänger Zoran Jankovic vom Vorsitz verdrängt worden. Mit ihm lehnen die anderen drei Koalitionsparteien eine Zusammenarbeit ab. Der Bürgermeister der Hauptstadt Ljubljana musste sich im Jänner 2013 wegen Korruptionsvorwürfen vom Vorsitz der Parteispitze zurückziehen und ernannte seine unerfahrene Ziehtochter Bratusek zu seiner Nachfolgerin.

In rund einem Jahr als Regierungschefin hat die Finanzexpertin das scheinbar Unmögliche geschafft: Sie hat nicht nur eine neue Regierung an den Start gebracht, sondern das Land vor dem Euro-Rettungsschirm bewahrt. Nach Beratungen mit ihren Koalitionspartnern in der Nähe von Krainburg (Kranj) sagte sie, dass Neuwahlen schon am 22. Juni sein könnten.

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