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Warnstreiks in der Papierindustrie

Wien. Nach dem Abbruch der Kollektivvertrags-Verhandlungen und flächendeckenden Warnstreiks in Österreichs Papierindustrie drohen Vertreter der Gewerkschaften mit einem unbefristeten Streik der rund 8000 Beschäftigten. Dies für den Fall, dass es bis Donnerstag Vormittag kein akzeptables Ergebnis gibt. Die Warnstreiks am Dienstag haben bis 16 Uhr gedauert.

„Das ist ein deutliches Sig­nal der rund 8000 Beschäftigten, dass das vorliegende Angebot der Arbeitgeber nach vier Verhandlungsrunden völlig inakzeptabel ist“, meinten die Arbeitnehmervertreter in einer gemeinsamen Presseaussendung.

Großer Unmut unter den Beschäftigten herrscht nach Angaben der gewerkschaftlichen Verhandlungsleiter Peter Schleinbach (PRO-GE) und Roman Krenn (GPA-djp) über Forderungen zu Verschlechterungen vor allem bei der Abgeltung von Rufbereitschaft, Nacht- und Wochenendzeiten. Aus ihrer Sicht sind nun die Arbeitgeber am Zug. PRO-GE und GPA-djp fordern Lohn- und Gehaltserhöhungen von drei Prozent sowie rahmenrechtliche Verbesserungen „statt Verschlechterungen“.

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