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Libanon – Israel: Im Nahen Osten droht ein neuer Krieg

Die Hisbollah beschoss israelisches Militär, beim Gegenangriff starb ein spanischer UNO-Soldat.

JERUSALEM. Israel, Syrien, die Hisbollah und der Iran betreiben seit Monaten eine gewagte Politik am Rande des Abgrunds. Das Resultat ist nun die schwerste Eskalation militärischer Gewalt im Länderdreieck zwischen Israel, Syrien und dem Libanon. Im Nahen Osten droht ein neuer Krieg.

Die israelisch-libanesische Grenze ist seit Mittwoch Kampfgebiet. Einheiten der schiitischen Hisbollah-Miliz hatten Panzerfäuste auf eine israelische Grenzpatrouille abgefeuert und mindestens einen Geländewagen getroffen. Zwei israelische Soldaten sollen dabei ums Leben gekommen sein, sieben wurden verletzt.

Die israelische Armee reagierte sofort mit schwerem Artilleriebeschuss vermeintlicher Hisbollah-Stellungen im Südlibanon. Wenig später meldete die UN-Truppe im Südlibanon (Unifil), einer ihrer Soldaten, ein spanischer Blauhelm, sei getötet worden. Die derzeit 172 österreichischen Soldaten, die im Südlibanon stationiert sind, sollen aber wohlauf sein. Israels Armeeführung erklärte, man werde sich nicht mit dem Artilleriebeschuss begnügen, sondern in absehbarer Zeit „massiv zuschlagen“. GIL YARON

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