Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Italien ringt um einen Napolitano-Nachfolger

Die erste Runde brachte noch keinen Sieger. Als Favorit gilt Verfassungsrichter Mattarella.

ROM. Im italienischen Parlament hat die Wahl des neuen Staatspräsidenten begonnen. 1009 Parlamentarier und Vertreter der Regionen müssen den Nachfolger des vor zwei Wochen zurückgetretenen Giorgio Napolitano wählen. Napolitano selbst beteiligte sich als Senator auf Lebenszeit an der Wahl seines Nachfolgers. Er wurde mit Applaus begrüßt.

Als offizieller Kandidat von Regierungschef Matteo Renzi und seiner Demokratischen Partei, der stärksten Einzelpartei im Parlament, geht Verfassungsrichter Sergio Mattarella ins Rennen. Renzi geht davon aus, dass der Ex-Verteidigungsminister im vierten Wahlgang am Samstag gewählt werde. Dann ist keine Zweidrittelmehrheit mehr, sondern lediglich die absolute Mehrheit notwendig. Mit einem niedrigeren Quorum könnte es Renzis Partei gelingen, den 73-Jährigen zu küren. Im ersten Wahlgang verfehlte er jedenfalls die notwendige Zweidrittelmehrheit.

Gegen Mattarella wehren sich jedoch Ex-Premier Silvio Berlusconi und seine Mitte-rechts-Partei Forza Italia. Im ersten Wahlgang gaben die Forza-Mandatare einen leeren Stimmzettel ab. Die populistische Fünf-Sterne-Bewegung unterstützt die Kandidatur des Ex-Richters Ferdinando Imposimato, die rechte Oppositionspartei Lega Nord den Starjournalisten Vittorio Feltri.

Die Präsidentenwahl erfolgt in geheimer Abstimmung. Die Auszählung jedes Wahlgangs dauert bis zu vier Stunden. Der Wahlversammlung gehören neben den Mitgliedern beider Kammern des Parlaments 58 Vertreter der 20 Regionen an.

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.