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Irak: Terrormiliz IS tötet 150 Menschen

Irak will im April Offensive gegen Terrormiliz „„Islamischer Staat“ starten.

BAGDAD, WASHINGTON. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat im Westen des Iraks 150 Gefangene getötet. Bei den Opfern handle es sich vor allem um Angehörige eines Stammes, der an der Seite der Armee gegen die sunnitischen Extremisten kämpfe, sagte der Vorsitzende des Ortsrates der Stadt al-Baghdadi, Mallallah al-Obaidi, heute. Unter den Toten seien auch Kinder. Die IS-Extremisten liefern Truppen der Regierung in der Gegend seit Längerem heftige Gefechte und belagern die Stadt. Al-Baghdadi rund 120 Kilometer westlich von Bagdad liegt in der Nähe des Militärflugplatzes Ain al-Assad, wo US-Ausbildner irakische Soldaten trainieren. Die Dschihadisten hatten den Stützpunkt letzte Woche mit Artillerie und Raketen beschossen.

Ein Vertreter des US Central Command (Centcom) hatte zuvor erklärt, dass sich im Irak eine Streitmacht aus irakischen Soldaten und kurdischen Milizen auf eine Rückeroberung der von Islamisten gehaltenen Stadt Mossul vorbereite. Die Offensive mit bis zu 25.000 Mann werde vermutlich im April oder Mai starten. Wenn es viel später werde, sei der Einsatz wegen des Ramadan und der zunehmenden Hitze problematisch. Dem Centcom-Vertreter zufolge schließt das US-Militär nicht aus, während der Offensive Luftangriffe der irakischen Streitkräfte auf die Dschihadistenmiliz zu steuern. Dies würde allerdings bedeuten, dass eine kleine Gruppe Militärberater auf dem Boden benötigt werde. Die Entscheidung darüber liege bei US-Präsident Obama.

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