Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Staat verdreifacht Mittel für Sprachförderung von Kindern

Bund und Länder wenden 90 Millionen Euro für den Ausbau der Sprachförderung von Kleinkindern auf.

WIEN. Unter dem Eindruck der jüngsten Ereignisse rückt die Integrationspolitik immer stärker in den Fokus der Regierung. Bund und Länder haben sich jetzt auf eine substanzielle Ausweitung der Mittel für die sprachliche Frühförderung in Kinderbetreuungseinrichtungen verständigt, verlautet aus dem Büro von Integrationsminister Sebastian Kurz.

2012 bis 2015 flossen zehn Millionen Euro im Jahr in die Sprachförderung von Kindern zwischen drei und sechs Jahren, in den kommenden drei Jahren sollen es je 30 Millionen sein, wobei der Bund zwei Drittel der Kosten übernimmt. Bisher haben sich Bund und Länder die Kosten zur Hälfte geteilt.

Konkret sollen damit die Sprachstandfeststellungen, die Förderkurse und die Ausbildung der Lehrer finanziert werden – auf Basis einer genaueren Datenerhebung. Darüber hinaus sollen die Länder jährliche Sprachförderkonzepte vorlegen. Bisher wurden in 3700 (von 4700) Kindergärten Sprachstandfeststellungen durchgeführt. 2012 wurde bei 21.700 Kindern ein Förderbedarf festgestellt. Von den 60 Millionen an Bundesmitteln bekommt Kärnten 3,3 Millionen (bisher 800.000) und die Steiermark 6,5 Millionen (bisher 1,6).

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.