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Geldregen für Ökostrom

Einigung „in letzter Minute“ kostet 660 Millionen Euro.

Monatelang wurde verhandelt, nun wurde sie beschlossen: die sogenannte „kleine Ökostromnovelle“. So klein, wie es der Name vermuten lässt, ist diese jedoch gar nicht: Insgesamt fließen damit rund 660 Millionen Euro in den Ausbau von Ökostrom gesteckt, erklärt SPÖ-Energiesprecher Wolfgang Katzian. „Das ist immens wichtig und endlich eine echte Klimaschutzmaßnahme“, lobt Grünen-Umweltsprecherin Christiane Brunner die „in letzter Minute“ erreichte Einigung. Die Zweidrittelmehrheit dafür wurde von den Grünen gesichert.

45 Millionen Euro fließen künftig pro Jahr als Tarifförderung in Windanlagen, um die Projektwarteschlange zu verkürzen – laufen soll dies 13 Jahre. Zudem wurden 30 Millionen Euro an Investitionsförderung für Fotovoltaikanlagen vereinbart. Für die nächsten drei Jahre gibt es außerdem 11,7 Millionen Euro extra für Biogas.

Mit der Novelle gelingt es laut Brunner, den Ökostrom-anteil in Österreich um einen Prozentpunkt zu heben. Zum Vergleich: In den vergangenen 30 Jahren stieg der Anteil um drei Prozentpunkte. Brunner rechnet damit, dass mit der Novelle zusätzliche Investitionen in der Höhe von etwa einer halben Milliarde Euro ausgelöst werden.

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