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INTERVIEW

„Da kenne ich die ÖVPnur zu gut“

Heinrich Neisser fordert Profis als Minister.

Was überwiegt? Die Freude, dass die ÖVP den Kanzler stellt? Oder die Angst, dass die Erwartung enttäuscht wird?

HEINRICH NEISSER: Dass die ÖVP den Kanzler stellt, ist erfreulich. Die Frage ist, wie man die Verantwortung wahrnimmt. Ich hoffe, dass man die nötige Professionalität an den Tag legt. 2000 bis 2006 hat es Erfolge gegeben, aber gewaltige Professionalitätsprobleme bei der FPÖ.

Worauf kommt es jetzt an?

Die Regierung muss zeigen, dass eine Koalition eine Partnerschaft ist. Es muss nach außen hin ein Geist der Zusammenarbeit herrschen. Sonst kann man es gleich lassen.

Wer soll Minister werden?

Es müssen Profis sein. Ich halte nichts davon, wenn man meint, die Leute sollen sich erst einmal einarbeiten. Man braucht Führungsstärke, um ein Ministerium zu führen. Sensibel wird das Außenministerium. Es wird sich, was 2000 passiert ist, nicht mehr wiederholen, man wird genau auf uns schauen.

Wird Kurz ÖVP-interne Widerstände überwinden?

Die ÖVP ist nicht saniert für alle ewigen Zeiten, da kenne ich meine Partei nur zu gut.

Bei der Reform des Staates ist essenziell, ob es Kurz gelingt, die Sozialpartner und die Landeshauptleute an Bord zu bringen. Das wird die entscheidende Frage. Interview: M. Jungwirth

„Da kenne ich die ÖVPnur zu gut“
„Da kenne ich die ÖVP
nur zu gut“
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