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INTERVIEW

„Beziehungen sollen nicht Sache des Staates sein“

VP-Politiker brachte 2004 den Stein ins Rollen.

Sie haben das Sommerloch 2004 mit der Diskussion über die eingetragene Partnerschaft gefüllt. Waren Sie der Wegbereiter der Ehe für alle?

Christopher Drexler: Das hat im Bereich der ÖVP wohl nicht unwesentlich zum Paradigmenwechsel beigetragen.

Was war damals Ihr Motiv?

Ich habe mich als junger steirischer Landtagsabgeordneter Anfang der Nullerjahre immer mit Randgruppenthemen beschäftigt. Und ich habe wahrgenommen, dass das unter Schwulen und Lesben ein großes Thema war, und ein Bewusstsein dafür entwickelt, welches Leid damit verbunden war, dass es keine rechtlichen Möglichkeiten gab.

Wie war die Reaktion?

Missfallen von vielen aus meiner Partei, aber auch Zuspruch aus vielen anderen Ecken der Gesellschaft.

Freut es Sie, dass mit der Öffnung der Ehe für alle nun auch die letzte Hürde genommen wurde?

Ja. Denn es soll nicht Sache des Staates sein, sich in zwischenmenschliche Beziehungen über Gebühr einzumengen und die Menschen auch noch in diesem Bereich zu beamtshandeln. Claudia Gigler

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