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Tod des Ex-Präsidenten lässt Jemen zum Pulverfass werden

Iran droht seinem Erzfeind Saudi-Arabien. Die UNO fordert unterdessen humanitären „Waffenstillstand“.

Einen Tag nach der Tötung des jemenitischen Ex-Präsidenten Ali Abdullah Saleh haben die Huthi-Rebellen ihre Kontrolle über die Hauptstadt Sanaa ausgedehnt. Die vom Iran unterstützten schiitischen Rebellen kontrollierten alle Stellungen, die zuvor von Anhängern Salehs gehalten worden waren, hieß es aus Sicherheitsquellen. Auch der Anführer von Salehs Truppen, Tarek Saleh, wurde getötet. Der Neffe des Ex-Staatschefs sei Verletzungen erlegen, die er im Bürgerkrieg erlitten habe, gab die Partei Salehs bekannt.

Angesichts neuer Luftangriffe durch die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition drohte Teheran indirekt Riad. In Anspielung auf den saudischen Erzfeind sagte Irans Präsident Hassan Rohani, die Bevölkerung des Jemen werde „die Angreifer ihr Handeln bereuen lassen“. Nach der Tötung Salehs hatte die von Riad angeführte Koalition ihre Luftangriffe auf Sanaa verstärkt. Die Regierung in Riad erklärte ihrerseits, sie hoffe, dass der Jemen bald von den „vom Iran unterstützten terroristischen Milizen“ befreit sein werde.

Angesichts der blutigen Kämpfe in Sanaa forderte die UNO einen humanitären „Waffenstillstand“. Er habe die Konfliktparteien um eine „humanitäre Pause“ gebeten, damit die Menschen ins Krankenhaus gehen oder Wasser und Lebensmittel besorgen könnten.

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