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Viel Freude, aber auch Kritik

Viele freuen sich, aber die Kirche mahnt.

Die ÖVP nimmt das Urteil des Verfassungsgerichtshofes zur Kenntnis und will der Ehe für alle keine Steine mehr in den Weg legen. Per Zweidrittelmehrheit im Parlament könnte man die Homoehe noch verhindern, eine solche ist aber nicht in Sicht. Auch die FPÖ erkennt das Urteil des VfGH an, sieht sich im Nachhinein jedoch mit Bedauern bestätigt: Die Einführung der eingetragenen Partnerschaft, die die ÖVP im Jahr 2009 nicht verhindert habe, sei der Türöffner für die Ehe für alle gewesen. „Ich bedaure, dass die ÖVP in diese Frage nicht mit offenem Visier gekämpft hat, sondern ein doppeltes Spiel gespielt hat.“

SPÖ, Neos, Grüne und Liste Pilz bejubelten die Entscheidung. SPÖ-Parteichef Christian Kern sprach via Facebook von einem Zeichen der Gleichberechtigung und des Respekts.

Kritik kommt hingegen von Kardinal Christoph Schönborn: „Es ist beunruhigend, dass sogar die Verfassungsrichter den Blick verloren haben für die besondere Natur der Ehe als Verbindung von Mann und Frau.“

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