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Politik Intern

„Schmutzig, unsicher, kriminell“

Ungarns Kanzleramtsminister sorgt mit Anti-Wien-Video für Aufregung.

Schmutzig, unsicher und kriminell, so beschreibt der ungarische Kanzleramtsminister János Lázár Wien. Schuld daran seien die Zuwanderer, erklärt er in einem Facebook-Video, das in Wien-Favoriten aufgenommen wurde und nun für Aufregung sorgt. Vor 20 Jahren habe es hier noch keine Zuwanderer gegeben, erzählt er. Heute gebe es in Wien Schulen, in denen „bereits keine weißen Wiener Kinder mehr lernen, sondern nur noch muslimische Kinder und Kinder aus Nahost“. Hintergrund der Aktion: Lázár warnt davor, dass auch Budapest in 20 Jahren so aussehen könnte, sollte die Opposition bei den bevorstehenden Parlamentswahlen gewinnen. Die Wiener Stadtpolitik reagierte empört und auch die FPÖ bezeichnete das Video als „unangemessen“. Facebook hat den Beitrag inzwischen gelöscht.

Wie läuft eine Abschiebung ab? Das fragen sich viele Journalisten, sie dürfen an einer solchen aber nicht teilnehmen. Das Innenministerium hat nun eine „eigene“ Reportage dazu veröffentlicht, verfasst von einem Mitarbeiter. Minister Herbert Kickl (FPÖ) bezeichnete den teils idyllisch wirkenden Text auf Facebook als „Reportage“ eines „Journalisten aus der Online-Redaktion“ des Innenministeriums. In den sozialen Netzwerken sorgt das für Kritik, der Minister verwechsle PR-Leute mit Journalisten.

Schmutziges, unsicheres, kriminelles Wien
Schmutziges, unsicheres, kriminelles Wien
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