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Auer: Sinnlose Zwangskürzungen

Manuela Auer.   SPÖ/Archiv

Manuela Auer.  
 SPÖ/Archiv

Die von der Bundesregierung geplanten „Zwangskürzungen“ beim AMS-Budget konnten am Dienstag im Verwaltungsrat durch heftigen Widerstand von den Arbeitnehmervertretern von AK und ÖGB abgeschwächt werden, ließ die Vorarlberger ÖGB-Landesgeschäftsführerin und AMS-Landesdirektoriumsmitglied Manuela Auer in einer Aussendung wissen. Es bleibe allerdings immer noch ein Minus in Höhe von rund 540 Millionen Euro. „Die AMS-Landesstellen müssen das nun ausbaden. Die Opfer der Bundesregierung werden vor allem ältere Arbeitssuchende und Flüchtlinge sein“, kritisiert sie. Kürzen bedeute nicht zwangsläufig sparen.

„Aktive Arbeitsmarktpolitik bedeutet vor allem investieren in Qualifikation und Bildung, was in Zeiten von Hochkonjunktur unbedingt nötig wäre. Menschen ohne Arbeit kommen dem Staat wesentlich teurer. Auch Flüchtlinge, die nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden, kosten mehr,“ betont Auer. Hier werde am falschen Ort versucht zu sparen. Dass es eigentlich gar keinen Sparbedarf beim AMS gibt, bestätigt auch der Arbeitsmarktexperte der OECD, Christopher Prinz. Das AMS werde international als eines der effektivsten und am besten geführten Arbeitsmarkservices gesehen, betonte Prinz gerade in einem Interview.

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