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Streit um Iran spitzt sich zu

In Wien geht es heute um Rettung des Atomdeals.

Für Außenministerin Karin Kneissl stand der Tag vor dem Außenministergipfel zum Iran-Abkommen in Wien vollständig im Zeichen der Rettung des Atomdeals. Zunächst besprach sie mit ihrem japanischen Amtskollegen Taro Kono die Bedeutung der Abmachung. Am Abend empfing sie den chinesischen Außenminister Wang Yi. Er wird ebenso wie die Außenminister von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland heute im Wiener Palais Coburg beraten, wie das 2015 geschlossene Abkommen nach dem Ausstieg der USA noch gerettet werden kann.

Bereits am Mittwoch hatte sich Kneissl mit Irans Außenminister Dschawad Sarif beraten. Er war gemeinsam mit Staatspräsident Hassan Rohani in Österreich, um für den Deal zu werben.

Unterdessen kämpft Teheran um sein Ölgeschäft. Irans Opec-Gouverneur Hossein Kasempur Ardebili warf US-Präsident Donald Trump vor, mit Äußerungen zu einem Öl-Embargo den Preis in die Höhe zu treiben. Ein Kommandeur der Revolutionsgarden drohte gar mit einer Blockade der für das Ölgeschäft wichtigen Straße von Hormus. Daraufhin senkte Saudi-Arabien – offenbar auf US-Druck – die Preise für große Abnehmerregionen.

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