Politik

Kickl durfte nicht zum Kanzler

05.11.2021 • 13:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Musste zum Handy greifen: FPÖ-Chef Herbert Kickl
Musste zum Handy greifen: FPÖ-Chef Herbert Kickl APA/HERBERT PFARRHOFER

Weil er sich nicht testen lassen wollte, verzichtete FPÖ-Chef auf ein Treffen.

Im Kanzleramt gilt – ebenso wie in vielen Ministerien – 2,5 G. Man muss folglich vorweisen, geimpft, genesen oder PCR-getestet zu sein. FPÖ-Chef Herbert Kickl ließ sich bisher nicht impfen und musste auch noch keine Corona-Erkrankung durchmachen.

Für das Gespräch mit Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) am Mittwoch hätte er daher einen PCR-Test vorweisen müssen. Das wollte Kickl offensichtlich nicht – und telefonierte stattdessen mit dem Kanzler, bestätigt das Bundeskanzleramt.

“Unter der Schikane des 2,5G-Regimes wollte ich diesen Termin nicht wahrnehmen”, erklärt der FPÖ-Chef seine Weigerung, sich testen zu lassen, nach einem Bericht der Onlineplattform oe24. Er habe Schallenberg stattdessen ein Treffen im Parlament vorgeschlagen, wo keine 2,5G-Regel gilt. “Diese Idee des Treffens auf parlamentarischem Boden wurde vom Kanzlerbüro aber nicht weiterverfolgt. So haben wir am Ende eben ‘nur’ telefoniert.”

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