Politik

Herbstmesse im Zeichen der Energie

07.09.2022 • 20:54 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Kalbsbratwurst und Kässpätzle entpuppten sich zur Freude aller Beteiligten als präsentabel. <span class="copyright">Messe Dornbirn</span>
Kalbsbratwurst und Kässpätzle entpuppten sich zur Freude aller Beteiligten als präsentabel. Messe Dornbirn

Die Dornbirner Herbstmesse wurde am Mittwoch feierlich eröffnet und steht heuer unter Strom.

In vertrauter Erwartbarkeit wurde am Mittwoch die 74. Herbstmesse in Dornbirn eröffnet. Mangels eines relevanten Wahlkampfes und wohl auch krisenbedingt glänzte die Bundespolitik heuer mit Abwesenheit. Umso größer war die Freude bei der lokalen Politprominenz, die zahlreich erschien, um Hallen, Zelte und Kalbsbratwürste zu begutachten.
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Messe, Otto G. Mäser, betonte in seinen Begrüßungsworten die gesellschaftliche Bedeutung der Herbstmesse als Treffpunkt, an dem Tradition und Neues aufeinanderträfen: „Mir sind grüscht“ – passender könne ein Motto nicht sein, befand er.

Stadträtin Marie Louise Hinterauer, Landesrat Marco Tittler und Julia Kaufmann beim Messeauftakt.
Stadträtin Marie Louise Hinterauer, Landesrat Marco Tittler und Julia Kaufmann beim Messeauftakt.

Blackout Sonderschau

Die Sonderschau „Zäm Sicher! Blaulicht & Blackout“, zeigt unter Beteiligung des Bundesheeres, der Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften, wie die öffentliche Hand mit einem großflächigen Stromausfall umzugehen plant.
„Das Rote Kreuz Vorarlberg sorgt auch im Falle eines Blackouts mit seinen 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für eine 24-stündige notfallmedizinische Versorgung und unsere landesweiten Rotkreuz-Zentren werden zur Anlaufstelle für die Bevölkerung im Notfall“, erläuterte Gerhard Kräutler, Landesrettungskommandant vom österreichischen Roten Kreuz, die Bedeutung seiner Organisation im Falle eines Blackouts.

Kalbsbratwurst und Kässpätzle entpuppten sich zur Freude aller Beteiligten als präsentaEine Messe ohne Modeschau wäre kaum vorstellbar.<span class="copyright">Messe Dornbirn</span>
Kalbsbratwurst und Kässpätzle entpuppten sich zur Freude aller Beteiligten als präsentaEine Messe ohne Modeschau wäre kaum vorstellbar.Messe Dornbirn

Energie im Fokus

Auch Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink richtete den Fokus bei der Eröffnung der Herbstmesse auf die Energieversorgung und Energiesicherheit: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und alles getan, damit die Energieversorgung im Lande trotz der vielfältigen Herausforderungen und Unsicherheitsfaktoren so gut wie möglich gesichert bleibt.“ Die Illwerke vkw stünden auf soliden Beinen und planten in den nächsten Jahren weitere massive Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energie. Strom und Gas können vergleichsweise günstig angeboten werden und die derzeitigen Preise seien bis Ende März 2023 garantiert.

Schöbi-Fink bei der Eröffnung.<span class="copyright">Messe Dornbir</span>
Schöbi-Fink bei der Eröffnung.Messe Dornbir

Bürgermeisterin Andrea Kaufmann verdeutlichte in ihrem Statement, wie wichtig der Zusammenhalt und die Solidarität aller ist, um die kommenden Herausforderungen zu bewältigen: „Angesichts der globalpolitischen Herausforderungen und der damit einhergehenden Energiekrise sind wir alle gefordert, den Energieverbrauch zu senken.“