Politik

ÖBB wollen Varianten für den Ausbau präsentieren

18.10.2022 • 19:33 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Entscheidung zur Bahntrasse in Bregenz soll bald Fallen.<span class="copyright"> Stiplovsek pauschal</span>
Die Entscheidung zur Bahntrasse in Bregenz soll bald Fallen. Stiplovsek pauschal

Am 24. Oktober werden der Politik die vorläufigen Ergebnisse der Variantenstudie im Landhaus präsentiert.

Wann die betroffene Bevölkerung von den ÖBB-Plänen erfahren soll, bleibt weiter unklar. Die Landes- und Gemeindepolitik wird von den Bundesbahnen jedenfalls nächsten Montag über ihre Variantenstudie informiert. Danach soll klar sein, ob und unter welchen Umständen eine Unterflurlösung für den Ausbau der Eisenbahnstrecke durch Bregenz weiterverfolgt wird.

Die ÖBB und das Land Vorarl­berg hätten sich zum Ziel gesetzt, das Schienennetz des Landes bis zum Jahr 2040 zukunftsfit zu machen, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Die Maßnahmen dazu sind Teil des Zielnetzprozesses 2040, einer langfristigen Strategie zum Ausbau des Bahnnetzes in ganz Österreich. Dieses Gesamtkonzept zur Bewältigung der künftigen verkehrspolitischen Herausforderungen soll in weiterer Folge durch Rahmenpläne mit genauen Zeitplänen und einer klaren Finanzierung umgesetzt werden. Großes Ziel dabei sei, eine noch leistungsfähigere Infrastruktur als Grundlage für mehr Züge, mehr Fahrgäste, mehr Güter und bessere Taktverkehre zu schaffen, um die Bahn dadurch noch attraktiver zu machen, heißt es.

Entscheidung soll fallen

Im Sommer war beschlossen worden, die bislang drei Varianten der Gleisführung – die Variante Unterflurtrasse in offener Bauweise, die Variante mit oberirdischer Trassenführung ohne Untertunnelungen und eine Mischvariante mit ober- und unterirdischen Anteilen – um die weitere Variante Unterflurtrasse in geschlossener Bauweise zu ergänzen. Darüber hinaus wurden weitere Anregungen für Varianten – etwa für einen Eisenbahn-Gütertunnel durch den Pfänder – eingeholt.

Am 24. Oktober gehe es um die Entscheidung darüber, welche der Varianten für den Ausbau der Schieneninfrastruktur im Rheintal in den Zielnetz-Prozess eingespeist werden. Diese Entscheidung wollen die ÖBB gemeinsam mit dem Klimaschutzministerium, dem Land Vorarlberg und den betroffenen Gemeinden treffen.

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