„Geistig-seelische Verarmung, die mit Händen zu greifen ist“

Den Mut und die Kraft, verbindlich in die Grundlagen einer Kultur einzuführen, habe das Gymnasium verloren, beklagt der Philosoph Konrad Paul Liessmann. Die Gymnasien seien zu zweckorientierten Bildungsfabriken mit maschineller Kompetenzproduktion verkommen. Plädoyer für eine Rückbesinnung.

Ach, das Gymnasium. Am Anfang war es eine Anstalt, in der die Knaben ihre nackten Körper in Form und ihre pädophilen Lehrer in Wallungen brachten. Schon Platon hat sich darüber mächtig empört. Dann war es das Flaggschiff der neuhumanistischen Bildungsidee, auf dem sich die Söhne der Ärzte und Staats

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