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Abendessen gibt’s nach Mitternacht

Wie das rot-weiß-rote Nationalteam mit Debütant Andreas Weinmann in Kasachstan auf den Geschmack kommen will. David Alaba wird nachfolgen.

Achim Schneyder

Morgen in einer Woche fliegt das Fußball-Nationalteam nach Kasachstan. Dort gilt es, am Freitag, 12. Oktober, das erste Spiel gegen den (krassen?) Außenseiter und 142. der Weltrangliste möglichst erfolgreich zu gestalten. Das zweite Match steigt bereits am darauf folgenden Dienstag.

„Die gut fünf Stunden Flug und der Zeitunterschied von vier Stunden, die Kasachstan vorne ist, sind sicher ein Problem“, sagt Teamchef Koller. „Daher werden wir dort in unserer Zeit leben und haben die Reise daher bewusst sehr kurz gehalten.“ Und so gibt es nach der Ankunft am Abend um 18 Uhr Ortszeit (14 Uhr österreichischer Zeit) erst um 0.30 Uhr Abendessen. Also schon am Matchtag.

Bis zum Abflug wird von Montag bis Mittwoch in Bad Tatzmanndorf auf Kunstrasen trainiert. „Dort haben wir“, so Koller, „perfekte Bedingungen. Nach der Rückkehr aus Astana bleiben wir dann in Wien.“

Alabas Rückkehr

Nach der Rückkehr wird aller Voraussicht nach auch David Alaba zum Team stoßen. „Das Match in Astana hätte keinen Sinn, zumal es auf Kunstrasen stattfindet. Das wäre noch zu riskant. Aber beim zweiten Match könnte er uns sicher helfen, denn ich weiß, dass man nach einer Verletzungspause ausgerechnet im ersten Match meist ganz besonders motiviert ist“, so Teamchef Koller.

Gegenüber dem vermeidbaren 1:2 zum Auftakt der Qualifikation gegen Deutschland gibt es nur eine Veränderung im Kader: Der Stürmer Weimann (Aston Villa) ersetzt den Stürmer Bürger aus Mattersburg. Koller: „Bürger ist mehr der Janko-Typ, einer, der die Zuspiele braucht. Weimann ist einer, der aus der Tiefe kommt und in die Tiefe geht. Das passt gut in unser System.“

Dass das Match in Kasachstan nicht einfach wird, zeigte schon Irlands mühsames 2:1 nach 0:1-Rückstand. Koller: „Wenn einer glaubt, das geht dort mit Spitze, Hacke, 1-2-3, dann ist er auf dem völlig falschen Dampfer. Die Kasachen spielt man nicht einfach locker an die Wand.“

ÖFB-Teamkader

Tor: Robert Almer (Fortuna Düsseldorf, 4 Länderspiele/5 Gegentore), Christian Gratzei (Sturm Graz, 10/21), Heinz Lindner (Austria Wien, 1/2)

Abwehr: Aleksandar Dragovic (FC Basel, 16 Länderspiele/0 Tore), Christian Fuchs (Schalke, 49/1), György Garics (Bologna, 28/1), Florian Klein (Salzburg, 11/0), Emanuel Pogatetz (Wolfsburg, 49/2), Sebastian Prödl (Werder, 35/3), Franz Schiemer (Salzburg, 23/4), Markus Suttner (Austria, 4/0)

Mittelfeld: Julian Baumgartlinger

(Mainz, 23/0), Guido Burgstaller (Rapid, 5/0), Andreas Ivanschitz (Mainz, 57/10), Jakob Jantscher (Dynamo Moskau, 11/1), Zlatko Junuzovic (Werder, 21/3), Veli Kavlak (Besiktas, 19/1), Christoph Leitgeb (Salzburg, 28/0), Yasin Pehlivan (Gaziantepspor, 17/0)

Angriff: Marko Arnautovic (Werder Bremen, 20/7), Martin Harnik (VfB Stuttgart, 32/7), Marc Janko (Trabzonspor, 28/11), Andreas Weimann (Aston Villa, 0)

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