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Bregenzerwälder blamieren VEU

Die Feldkircher verlieren – Endstand in der Vorarlberghalle 2:4 – nach acht Jahren erstmals wieder gegen den EHC Bregenzerwald.

Günther Böhler

Das zweite Ländle-Derby für die VEU innerhalb von Tagen sorgte für Ernüchterung im Lager der Feldkircher, die zuletzt drei Auswärtsspiele in Folge gewannen. Die Gäste aus dem Bregenzerwald hielten von Beginn an mit und feierten einen verdienten 4:2-Sieg. Mit diesem beendeten die Wälder, die zuvor gegen die Montfortstädter 33 (!) Meisterschaftsspiele ohne vollen Erfolg blieben, eine knapp achtjährige Durststrecke.

Im ersten Drittel herrschte auf beiden Seiten das Prinzip Zufall, hochkarätige Chancen blieben Mangelware. Vor allem EHC-Bregenzerwald-Keeper Pierre Svensson erlebte ruhige erste 20 Minuten. Gegenüber Bernhard Bock, der nach der Vertragsauflösung mit Daniel Lundin nun die unumstrittene Nummer eins bei den Montfortstädtern ist, hatte hingegen mehr zu tun. Er parierte Schüsse von Christian Haidinger (9.), Gabriel Pohl (15.) und Stefan Häußle (20.) und zudem stand ihm bei einem Stangenschuss von Michael Beiter (5.) das Glück zur Seite.

VEU total von der Rolle

Nach dem ersten Wechsel nahm die Partie langsam Fahrt auf. In Minute 25 sorgte Linus Lundström, der ein Solo erfolgreich abschloss, für die 1:0-Führung des EHC Bregenzerwald. Die Hausherren waren nun total von der Rolle. Nach einer Großchance von Christian Ban (26.) hätte es eigentlich 2:0 heißen müssen und Lundström (27.) verzeichnete einen weiteren Stangentreffer. In der 31. Minute war es aber so weit: Pierre Nilsson-Grans mit idealer Vorlage auf Ban, der Bock bezwingt. Doch die VEU stellte durch Marco Ferrari postwendend den alten Abstand wieder her. Die Alfredsson-Cracks zeigten sich aber unbeeindruckt. Haidinger (35.) traf in doppelter Überzahl zum 3:1 und kurz darauf erhöhte Lundström auf 4:1.

Clevere Wälder

Eine Kabinenpredigt von VEU-Coach Ivan Dornic war die logische Folge. Und diese zeigte auch kurzzeitig Wirkung. Zunächst ließ Ferrari (41.) einen Hochkaräter aus, doch drei Minuten später verkürzte Martin Grabher Meyer auf 2:4. Die Möglichkeit mit zwei Mann mehr am Eis nochmals heranzukommen wurde allerdings ausgelassen und so brachten die clever agierenden Wälder ihren Vorsprung nach Hause. Feldkirch verlor somit nach dem 2:6 zum Auftakt auch das zweite Saison-Heimspiel.

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