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„Mit einem Punkt wäre ich zufrieden“

Austria-Präsident Hubert Nagel spricht über das Derby gegen den SCR Altach.

Herr Nagel, was für ein Spiel erwarten Sie heute in der Cashpoint Arena in Altach?

HUBERT NAGEL: Ich erwarte, dass es ein typisches Derby, also ein enges, kampfbetontes Spiel wird.

In den vergangenen Jahren hatte Altach einen Vorsprung gegenüber der Austria, das Jahr 2012 scheint eine Trendwende zu bringen.

NAGEL: Die Saison ist noch relativ jung. Man hat zwar mittlerweile schon gegen jede Mannschaft mindestens ein Mal gespielt, aber es kann noch immer viel passieren. Natürlich hoffen wir, dass sich die ersten Eindrücke bestätigen.

Wie sehr sind Sie von dem starken Saisonstart ihrer Austria überrascht?

NAGEL: Wir haben uns schon Hoffnungen auf eine gute Saison gemacht. Weil wir eine sehr gute Frühjahrssaison gespielt haben. Dass wir aber nach elf Spieltagen ungeschlagener Tabellenführer sind, war nicht zu erwarten. Im Moment passt einfach alles. Ein Grund dafür ist meiner Meinung nach, dass wir uns sehr gut verstärkt haben.

Altach-Geschäftsführer Christoph Längle meinte zuletzt, Altach habe eine andere Philosophie als die Austria. Altach würde auf junge Vorarlberger setzen, die Austria habe dagegen sechs Spieler im Kader, die über 30 sind.

NAGEL: Zunächst einmal glaube ich, dass wir Fußballer und keine Philosophen sind. Natürlich freut es mich, wenn bei uns junge Vorarlberger oder noch besser junge Lustenauer in der Mannschaft sind. Aber dann müssen die jungen Spieler eben auch Qualität haben. Ich bin zum Beispiel ein strikter Gegner von irgendwelchen Quoten. Es gibt mal starke Jahrgänge, wo gleich mehrere Nachwuchsspieler in Frage kommen und dann gibt es schwächere Jahrgänge, wo vielleicht nur einer das Potenzial mitbringt, um es bei uns schaffen zu können. Abgesehen davon ist keiner unser älteren Spieler ein Auslaufmodell. Alle sind mit großem Ehrgeiz dabei. Und: Auch wir haben junge Spieler im Kader, so ist es nicht.

Wer ist für Sie heute Favorit?

NAGEL: Es mag etwas nichtssagend klingen, aber in einem Derby ist immer alles möglich. Altach hat einen guten Kader, dementsprechend gibt es keinen Favoriten. Christoph Längle hat völlig zu Recht betont, dass mit dieser Altacher Mannschaft der Aufstieg möglich ist. Trotzdem orte ich in Altach einen Taktikwechsel. In den letzten Jahren zählte nur der Aufstieg, jetzt stapeln sie tief.

Sie sind heute Abend zufrieden, wenn …

NAGEL: … wir einen Punkt holen.

Interview: Hannes Mayer

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