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So heißen die Bulldogs

Der Dornbirner EC empfängt heute den HC Orli Znojmo. Nicht nur die Gästemannschaft, auch manche Namen im Bulldogs- Kader sind schwer auszusprechen.

michael prock

Wenn es Vorarlberger mit englischen Namen zu tun bekommen, klingt das ungefähr so: „Die Dornbirner Bulldogs verpflichteten den Kanadier Daniel Breuß.“ Danny Bois ist Kapitän des Dornbirner EC. Nicht nur sein Name bereitet Fans sowie Radio- und Fernsehmoderatoren des öfteren Probleme. Auch die Namen von Olivier Magnan, John Hecimovic oder Patrick DesRochers werden gerne falsch ausgesprochen.

Zusammen mit Coach Dave MacQueen haben wir uns den Bulldogs-Kader genauer unter die Lupe genommen. Und sie­he da: Auch der Trainer hat Probleme mit einigen Namen. Vor allem mit den österreichischen.

Mit Spitznamen arbeiten

Für dieses Problem hat er mehrere Lösungen parat: „Darum haben alle eine Nummer“, erklärt er grinsend. Im Training nicht. Deshalb hilft er sich mit Spitznamen. David Slivnik nennt er Slivo, Fabian Glanznig einfach Glänsi und den Teamarzt Thomas Marte ruft er ganz lapidar „Doc“. Manche Spieler haben ihren Namen der falschen Aussprache des Trainers zu verdanken. So geschehen bei Stefan Häussle „Ich nenne ihn Hausler“ oder Tormanntrainer Christian Cseh. Der heißt bei MacQueen einfach Jay-Jay. Bei Johannes Schernthaner kapituliert der Coach: „Gott sei Dank spielt er bei Zell am See“, gibt er lachend zu Protokoll.

Kanada für Anfänger

Dafür brilliert er bei den Namen seiner Landsleute. Gerade die Mischung zwischen Englisch und Französisch lässt viele kreative Wortkombinationen zu. Olivier Magnan kommt aus Quebec, darum wird Olivier französisch ausgesprochen. Sein Nachname aber englisch. Patrick DesRochers wird überall falsch benannt. Wer kommt schon auf die Idee, dass ein I in diesem Namen steckt? Bei Jonathan D‘Aversa schlägt die Sprach-Anarchie endgültig zu. Hier kann ein I ausgesprochen werden. Muss aber nicht.

Auf der anderen Seite des Pazifik haben die Vereine eine gute Lösung für die Namens­problematik gefunden. Aufgrund vieler ausländischer Spieler wurde in Nordamerika ein Service für die Presse eingerichtet. Die Kaderliste besteht nicht nur aus Nummern und Namen. In einer dritten Spalte wird die richtige Aussprache beschrieben. Neben Hecimovic wäre in Kanada „Heck-i-mow-wick“ zu lesen. Bei seinem Kapitän wäre MacQueen auch bei der Lautschrift mit seinem Latein am Ende: „Was neben Bois stehen würde, kann ich nicht sagen. Danny Boooaaaa…“

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