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Sascha Boller zertrümmert Altach

Austria Lustenau gewinnt vor 5830 Zuschauern verdient mit 2:1 in Altach. Die Grün-Weißen waren die reifere Mannschaft.

hannes mayer

Es laufen die Schlusssekunden. Die Austria wirft beim Stand von 1:1 nochmals alles nach vorne, will unbedingt gewinnen. So als ob es ihre letzte Chance wäre, in den Aufstiegskampf einzugreifen. Dabei ist es doch Altachs Spiel der letzten Hoffnung. Die wiederum zeigten in den zurückliegenden 88 Minuten zwar leidenschaftlichen Einsatz, aber wenig spielerische Klasse. Harri Dürr verlagert das Spiel auf die linke Seite, wo Sascha Boller den Turbo startet und in den Strafraum zieht. Sechs Minuten zuvor verzog der Deutsche aus identischer Position. Dieses Mal schlenzt er den Ball ins lange Eck. 2:1 für die Austria. Auf der Bank der Lustenauer bricht grenzenloser Jubel aus, alle stürmen zu Sascha Boller, hinter dem eine schwere Zeit liegt. Jetzt beschert er der Austria den vielleicht süßesten Augenblick der bisherigen Spielzeit. Denn der Sieg vergrößert nicht nur Austrias Vorsprung auf Platz zwei auf sechs Punkte, sondern er katapultiert Altach endgültig aus dem Titelrennen und stürzt sie ins Niemandsland der Tabelle.

Abgeklärte Austira

Rainer Scharinger beginnt die Partie im 4-4-2 und mit der Doppelspitze Aigner/Mahop, sein Gegenüber setzt wie erwartet auf alt Bewährtes und läuft im 4-2-3-1 und Gerald Krajic auf der linken Seite auf. Altach beginnt die Partie bissig, setzt die Austria früh unter Druck. Doch die Grün-Weißen bekommen die Partie schnell in den Griff und haben in der achten Minute mit einem Kopfball von Thiago die erste Chance des Spiels. In Lustenaus Offensive gefallen besonders Roth und Thiago, die sich auf der rechten Seite immer wieder durchkombinieren. In der 21. Minute sind es wieder Thiago und Roth, die Altach schwindlig spielen. Thiago flankt in den Strafraum, wo Roth aus fünf Metern zum Kopfball kommt – Kobras pariert glänzend. Die Hausherren antworten mit einer Doppelchance in der 32. und 33. Minute.

Erst schlägt Schösswendter einen langen Ball auf Aigner, der den Kopfball über das Tor setzt. Dann ist es Schösswendter selbst, der aus der Drehung vorbei zielt. Dennoch: Der letzte Nachdruck fehlt in den meisten Offensivaktionen der Altacher. Und so sind es die Lustenauer, die in der 39. Minute durch einen Kopfball von Krajic mit 1:0 in Führung gehen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hat die Austria alles im Griff, spielt souverän und abgeklärt. Im Stadion ist es teilweise mucksmäuschen still. Bis Altach in der 67. Minute erst durch Netzer und dann durch Mahop zu Großchancen kommen. Plötzlich glauben die Altacher wieder an sich und erzielen drei Minuten später durch Netzer den Ausgleich. Doch am Ende jubeln Sascha Boller und Co.

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