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Drei Fragen an ...

Städte-Duell mit umgekehrten Vorzeichen

In der zwölften Runde der Regionalliga West kommt es heute zum Spitzenspiel zwischen dem FC Dornbirn und SC Bregenz. In Hard steigt das Duell der Kellerkinder.

Günther Böhler

Vier Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage, so lautet die Westliga-Bilanz zwischen Dornbirn und Bregenz. Und das Ganze aus Sicht der Hausherren, die auf der Birkenwiese gegen die Bodenseestädter noch nie verloren haben. Den letzten und einzigen Sieg der Bregenzer gab es am 13. September 2008, also vor etwas mehr als vier Jahren. Und seit der Saison 2007/08 (Aufstieg des SCB) waren die Dornbirner, die zwischenzeitlich für ein Jahr in der Erste Liga waren, auch in der End­abrechnung immer vor den Kickern aus der Landeshauptstadt. Doch vor dem heutigen Städte-Duell (Anpfiff 16 Uhr) stehen die Vorzeichen ganz anders.

Bregenz mit tollem Lauf

Die Posavec-Schützlinge sind seit sieben Spielen unbesiegt und die Offensivabteilung hat in diesem Zeitraum 25 Mal ins Schwarze getroffen. Der verdiente Lohn ist Platz vier. Somit rangieren Oliveira und Co. vor den achtplatzierten Messestädtern, die vor Saisonbeginn höher eingeschätzt wurden. Die Sallmayer-Truppe, der immer wieder das Verletzungspech an den Fersen klebt, hat sich momentan zur launischen Diva entwickelt. Auf den tollen Auftritt im ÖFB-Cup gegen Austria Wien folgte in Neumarkt eine klare 2:4-Niederlage.

Langzeitverletzte

Sallmayer, der auf die Langzeitausfälle Kevin Dold und Maximilian Freitag verzichten muss, zollt dem Gegner zwar Respekt, gibt aber dennoch klar vor: „Wir wollen die drei Punkte.“ Bei den Gästen sind alle Mann an Bord und auch Mladen Posavec hat einen Sieg im Visier. „Dazu müssen wir aber an unsere Leistungsgrenze gehen“, gibt der SCB-Erfolgs­coach preis.

Hoffen auf Trainereffekt

Im Harder Waldstadion hingegen treffen heute Kontrahenten aufeinander, die ganz hinten in der Rangliste angesiedelt sind. Doch das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit, denn sowohl der FC Hard als auch der FC Pinzgau Saalfelden mussten bisher jeweils 36 (!) Gegentreffer einstecken. Beim Traditionsverein aus dem Ländle hoffen klarerweise alle auf einen Trainereffekt. Man darf gespannt sein, ob an diesem Spieltag der Startschuss zu einem Harder Zwischenspurt – auch die nächsten Gegner sind auf Augenhöhe – erfolgt.

Erster Heimsieg fällig

Ebenfalls Heimrecht hat der FC Andelsbuch, der zuletzt beim 3:3 gegen Wattens eine tolle Partie ablieferte. Mit der SPG RB Juniors Salzburg/FC Anif wartet aber der nächste schwere Gegner, der den längst fälligen ersten Erfolg der Wälder vor eigenem Publikum vereiteln will. Wer jedoch dem amtierenden Meister einen Punkt abnimmt, braucht die Jungbullen und Co. nicht zu fürchten.

Erneut ein schwerer Auswärtsgang steht den Altacher Amateuren bevor. Gegen die WSG Wattens hängen die Trauben sehr hoch, in den bisherigen sechs Westliga-Duellen gegen die Tiroler konnten die Rheindörfler noch nie gewinnen.

Du bist seit letzten Sonntag Trainer des FC Hard. Wie war deine erste Arbeitswoche beim Tabellennachzügler?

Oliver schnellrieder: Das Wichtigste war das erste Kennenlernen der Spieler, die ich zuvor nur beim Cupspiel gegen Altach gesehen habe. Ich habe viele Gespräche geführt, alle ziehen sehr gut mit. Auch mit dem Einsatz und Trainingseifer bin ich sehr zufrieden.

Heute ist das noch sieglose Schlusslicht FC Pinzgau Saalfelden im Waldstadion zu Gast. Alle erwarten sich natürlich einen vollen Erfolg, wie sind deine Erwartungen?

schnellrieder: Da wir schnell aus der momentanen Situation rauskommen wollen, wäre ein Sieg natürlich sehr förderlich. Aber es gibt in dieser Liga keine einfachen Gegner. Die Pinzgauer haben zuletzt immerhin gegen St. Jo­hann und die Altacher Amateure gepunktet.

Die Personaldecke der Harder war zuletzt sehr, sehr dünn. Gibt es unter deiner Führung eine mögliche Rückkehr des suspendierten Roman Ellensohn?

schnellrieder: Die Suspendierung durch den Verein war vor meiner Zeit. Damit befasse ich mich nicht. Ich arbeite mit den Spielern, die mir zur Verfügung stehen, und versuche dabei das Beste rauszuholen.

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