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Austria enteilt der Konkurrenz

Nach dem Derbysieg beträgt Austrias Vorsprung sechs Punkte. Wir erklären, was sie so stark macht.

Hannes Mayer

Austria Lustenau bleibt das Maß aller Dinge in der Erste Liga. Wie dominant die Lustenauer derzeit sind, verdeutlicht am besten eine Aussage von Altach-Geschäftsführer Christoph Längle: „Wir müssen anerkennen, dass die Austria zurzeit vor uns steht und dass sie es in dieser Saison möglicherweise schaffen, in die Bundesliga aufzusteigen. Wie schwer uns so eine Feststellung fällt, brauche ich, glaube ich, nicht extra zu betonen.“

Mit dem Sieg in Altach schraubten die Grün-Weißen ihr Punktekonto auf 30 Zähler und sind auch nach zwölf Runden ungeschlagen: „Serien interessieren mich nicht“, sagt Trainer Helgi Kolvidsson, angesprochen auf den neuen Klub­rekord – zwölf Ligasspiele in Folge blieben die Grün-Weißen noch nie ungeschlagen. Der Isländer fügt an: „Im Fußball kannst du dich immer verbessern. Ich hatte weder als Spieler noch als Trainer ein perfektes Match. Du musst immer weiterarbeiten.“

Schlagerspiele stehen an

In Kapitän Harri Dürr hat Kolvidsson einen Gleichgesinnten gefunden. Der sagte nach dem Derbysieg: „Wir haben noch einiges zu verbessern.“ Beide warnen immer wieder vor Nachlässigkeiten. Nachlässigkeiten, die ihren einzigen Verfolgern Grödig und St. Pölten am Fließband unterlaufen: In den letzten neuen Runden gab es nur einen Spieltag, an dem sowohl Grödig als auch St. Pölten gewonnen haben. So ist Austrias Vorsprung auf sechs Punkte angewachsen. Schon vor Wochen kommentierte Kolvidsson: „Wir können uns nur selber schlagen. Indem wir nachlässig werden.“ Was der Isländer meint, zeigte sich am Freitag in der zweiten Halbzeit. Die Lustenauer hatten alles im Griff, benügten sich aber mit der Spielkontrolle. Altach kämpfte sich zurück ins Spiel und erzielte den Ausgleich.

Viele andere Teams wären nun ins Wanken gekommen, die Austria hat sofort wieder das Kommando an sich gerissen und den Sieg in den Schlussminuten erzwungen – ohne eine spielerische Glanzleistung abgerufen zu haben, aber eben effektiv vor dem Tor. Die große Stärke der Austria ist, dass sie keine Schwächen hat, wie Altach-Trainer Rainer Scharinger vor dem Derby analysierte: „Sie haben keinen Mannschaftsteil, der nicht funktioniert.“ Mit dem Sieg in Altach hat die Austria die erste Meisterprüfung abgelegt. Nun warten mit den Duellen gegen die vierplatzierten Horner, die Tabellenzweiten aus Grödig sowie dem Spiel gegen die drittplatzierten St. Pöltener die nächsten drei Großaufgaben. Ist die Austria danach noch ungeschlagen, ist ihnen die Winterkrone wohl sicher.

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