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Alarm, Alarm!

Im Fußball hat alles seine Gründe. Nichts passiert einfach nur so. Darum wäre es falsch, den Sieg der Austria dem Glück und die Niederlage der Altacher dem Pech zuzuschreiben. Bei Altach fehlen mir langsam die Worte. Oder nein: Alarm, Alarm! fällt mir noch ein. Ich sehe da keine Entwicklung. Mein Gefühl sagt mir, dass sich die Altacher mit zu vielen Dingen beschäftigen, die sie nicht beeinflussen können – wie die Sperren und Verletzungen der Spieler, oder wie lange der Schiedsrichter nachspielen lässt. Es darf keinen Unterschied ausmachen, ob der Schiedsrichter eine halbe oder eine ganz Minute länger spielen lässt. In Altach spielt es aber eine Rolle. Da führen sie kurz vor Schluss gegen völlig harmlose St. Pöltner 2:1. Und dann attackiert Zech an der Seitenauslinie nicht und in der Mitte bekommen drei Altacher einen Gegenspieler nicht, in den Griff. Die Fehler beim 3:2 sind fast noch eklatanter: Erst köpft Sereinig den Ball in die Mitte – was jedoch ohne Folgen bleibt, wenn Altach den Rückraum deckt. Doch weil Gruberbauer frei steht, kann er abziehen. Bei Altach fehlt es schlichtweg an der Organisation, am Plan, und es wird immer offensichtlicher, dass in den entscheidenden Szenen sowohl auf dem Feld als auch auf der Bank falsch agiert wird. Und das wiederum hat nichts mit Pech zu tun.

Völlig anders verhält es sich bei der Austria. Freilich gehen sie glücklich in Führung. Da köpft Roth an die Latte, und vom Rücken des Torhüters kullert der Ball ins Tor. Horn kommt in der ersten Halbzeit zu zwei Großchancen, die ich schon drinnen gesehen habe, und kann zur Pause durchaus führen – stattdessen macht die Austria mit dem Halbzeitpfiff das 2:0. Aber genauso wenig wie Altach das Pech zugeflogen ist, ist der Austria das Glück einfach nur so zugefallen. Sie haben sich einen Lauf erarbeitet, der es dann eben auch mit sich bringt, dass man ein Spiel wie gegen Horn letzlich klar mit 4:1 gewinnt.

Durchaus ähnlich verhält es sich beim FC Lustenau. Dessen Sieg in Hartberg war durchaus glücklich. Sekunden, bevor Zellhofer das Siegtor für den FC erzielt, muss Hartberg in Führung gehen. Beim FC ist einfach eine Entwicklung zu erkennen, da wird hervorragend gearbeitet. Was mich wieder zu Altach bringt. Dass der FC mit den wesentlich geringeren Möglichkeiten vor Altach steht, das wird den Rheindörflern mehr als nur weh tun. Mit Glück und Pech ist das längst nicht mehr zu erklären.

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