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„Teufel“ bleiben der Gradmesser

Auch der HC Linz kann den „Roten Teufel“ die weiße Weste nicht ausziehen. 34:30 (19:12) setzt sich der Meister vor 1000 Fans durch. Bregenz HB ist in Margareten auf Tuchfühlung, verliert aber 27:29 (13:14).

Christian Höpperger

Ein Drittel des Grunddurchgangs in der Handball-Liga Austria ist absolviert – die Siegesserie des ALPLA HC Hard hält weiter an. Auch im sechsten Spiel konnten die „Roten Teufel“ vor 1000 Fans in der Sporthalle am See einen ungefährdeten Sieg gegen den HC Linz feiern und liegen in der Tabelle einen Punkt vor dem weiterhin überzeugenden Team von West Wien.

Nur in der Anfangsphase erwiesen sich die Oberösterreicher als ebenbürtiger Gegner, der nach sechs temporeichen Minuten 4:3 führte. Dann aber drehte der Meister erstmals auf, stellte durch je zwei Krsmancic- und Jochum-Treffer und je einem von Knauth und Tanaskovic standesgemäß auf 9:4. Linz-Coach Ivan Hrupic zog die „Notbremse“ und beorderte seine Spieler zur Auszeit.

Hard deutlich stärker

Ohne nennenswerten Erfolg, denn seine Mannschaft musste auch in der Folge die Überlegenheit der Harder, die erneut ohne die Verletzten Glusaks und Kathrein antreten mussten, anerkennen. Die standen in der Abwehr wie ein Bollwerk und wussten in Goalie Doknic erneut die Rückversicherung hinter sich. Und da auch die Angreifer derzeit auf der Erfolgswelle surfen, machte sich der spielerische Unterschied auch auf der Anzeigetafel bemerkbar – 19:12 stand es zur Pause, bei einer besseren Chancenverwertung (etwa zwei vergebene Konter durch Knauth und Raschle) hätte es noch deutlicher sein können.

Und auch im zweiten Abschnitt ging es zunächst in dieser Gangart weiter – Jochum erhöhte auf 20:12, Knauth auf 21:13, die Stahlstädter stellten keine Gefahr dar. Und so ließ auch die Spannung der Hard-Akteure deutlich nach, was die Gäste zur Aufholjagd bis 17:21 (37. Minute) motivierte. Krsmancic & Co. erhöhten nun wieder den Druck und die Ernsthaftigkeit der Angriffs- und Abwehrbemühungen und zogen auf 28:19 davon. Nun durften auch die Ersatzspieler aufs Feld, so brachte Coach Burger etwa Huemer im Tor, das der Routinier nach einer neuerlichen Drangphase der Linzer nur sechs Minuten später (von 28:20 auf 29:25) wieder verlassen musste. Letztlich setzte sich Hard knapper als nötig 34:30 durch und kann sich nun auf das Spitzenduell der siebten Runde bei West Wien konzentrieren.

Nach acht Minuten führte Bregenz HB bei Margareten 8:3 – am Ende musste sich die Sveinsson-Sieben aber knapp mit 27:29 geschlagen geben. 27 Sekunden vor dem Schlusspfiff erzielt Babarskas den 27:28-Anschlusstreffer, die abgeklärten Wiener lassen sich den Heimsieg jedoch nicht mehr streitig machen. Mrvaljevic (7), Babarskas (6), Podvrsic und Mayer (je 5) bäumen sich auf, können die dritte Saisonniederlage aber nicht verhindern. Der Rückstand auf Leader Hard beträgt nun bereits sechs Zähler.

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