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RB Salzburg am Sonntag als lachender Dritter

Salzburg war der große Gewinner der Sonntags-Runde. Beide Wiener Klubs spielten 1:1.

Das Wiener Fernduell um die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga hat mit Salzburg als Sieger geendet. Rapid daheim gegen Wiener Neustadt und die Austria auswärts gegen Sturm Graz kamen am Sonntag nicht über ein 1:1 hinaus, weshalb der Titelverteidiger mit einem Punkt Vorsprung auf die Rivalen aus der Bundeshauptstadt in die zweiwöchige Länderspielpause geht. Während die Austria nach dem Remis über den Schweizer Schiedsrichter Alain Bieri schwer verärgert war, haderte Rapid-Trainer Peter Schöttel nach dem überraschenden Punkteverlust gegen den Abstiegskandidaten ausschließlich mit der Leistung der eigenen Mannschaft. „Wir waren nicht gut und wissen, dass wir besser spielen können“, meinte der 45-Jährige.

Das Euro-pa-League-Match drei Tage zuvor bei Metalist Charkiw wollte Schöttel nicht als Ausrede für die enttäuschende Darbietung verwenden, schließlich zeigten die Rapidler keine physischen Verschleißerscheinungen, wurden gegen Ende immer druckvoller und erzielten knapp vor Schluss noch den Ausgleich. „Das ist keine körperliche Geschichte. Da geht es ums Umschalten im Kopf. Man muss wieder bereit sein, gegen einen hoch motivierten Gegner anzutreten.“

Strittige Szenen

Die Austria war stinksauer auf Schiri Bieri. Der Schweizer gestand nach Schlusspfiff, dass der Elferpfiff beim Zweikampf zwischen Markus Suttner und Andreas Hölzl eine Fehlentscheidung war. Zur Aberkennung des im Finish erzielten Tores von Lukas Rotpuller wegen eines Fouls stand Bieri hingegen auch nach dem Videostudium. „Referee stahl uns den Sieg“, lautete sogar die Schlagzeile auf der Austria-Klub-Homepage. Trainer Peter Stöger hatte seine Emotionen besser im Griff, auch wenn er innerlich kochte. „Schade, wir hätten die drei Punkte verdient gehabt. Ich bemühe mich, ruhig zu bleiben, denn es bringt ja eh nichts“, meinte Stöger.

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