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Die Bulldogs im Duell mit den Rotjacken

Für KAC-Stürmer ­Raphael Herburger, der bei den Dorn­birnern groß wurde, ist die heutige Rückkehr ins Messestadion eine ganz besondere Sache. Zudem „träumt“ er von einem DEC mit vielen Ländle-Cracks.

Günther Böhler

Rekordmeister gegen Liganeuling! Wenn der KAC heute (19.15 Uhr) das Eis im Dornbirner Messestadion betritt, ist die Favoritenrolle klar vergeben. Dafür spricht auch der aktuelle Tabellenstand, denn die Klagenfurter liegen mit 14 Punkten auf Platz drei und die Messestädter rangieren mit der halben Punkteanzahl auf dem vorletzten Rang. Doch davon will der ehemalige Bulldog Raphael Herburger, der mittlerweile die fünfte Saison beim 29-fachen österreichischen Meister spielt, nichts wissen.

Unter den Erwartungen

„Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Dornbirn hat bis jetzt sehr gute Ergebnisse abgeliefert“, so Herburger, der sich natürlich riesig über die Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte freut. Als Youngster lieferte er vor seiner Zeit bei den Rotjacken drei tolle Nationalliga-Saisonen mit den Dornbirnern ab. Im Jahr vor seinem Wechsel wurde er mit den Bulldogs nicht nur Meister, sondern war mit 60 Punkten (18 Tore, 42 Assists) auch bester Österreicher in der Punkteliste der Saison 2007/08.

Heuer jedoch läuft es noch nicht so gut, der 23-Jährige konnte erst zwei Assistpunkte verbuchen. „Mit meinen persönlichen Leistungen bin ich noch nicht zufrieden. Die Erwartungen, auch die man sich selbst auferlegt, werden jedoch von Jahr zu Jahr höher“, gibt der gebürtige Dornbirner preis. „Das Vertrauen des Trainers ist da und ich bin zuversichtlich, dass ich wieder besser in Fahrt komme.“ Apropos in Fahrt: Laut Herburger läuft es momentan auch beim KAC noch nicht optimal. „Wir spielen oft einen Rotz. Obwohl die Ergebnisse halbwegs passen, können wir es viel besser.“ Bleibt also zu hoffen, dass die Cracks von Christian Weber ihre Form erst zwei Tage später im Kärntner-Derby wiederfinden.

Diskussionen mit Kutzers

Doch zurück zum Dornbirner EC, dessen Einstieg in die höchste österreichische Spielklasse von Herburger genau verfolgt wurde. „Ich war nach dem Saisonende bzw. im Sommer lange in Dornbirn und habe mit den Kutzers viel diskutiert. Die Entscheidung hat mich auf der einen Seite sehr überrascht und auf der anderen Seite sehr gefreut“, erklärt der ehemalige Dornbirner. Und dann verrät der sympathische junge Mann, der noch einen Dreijahresvertrag beim KAC hat, einen seiner Eishockey-Träume. „Es wäre toll irgendwann mit meinem Heimatverein in der Bundesliga zu spielen. In einer EBEL-Mannschaft mit Daniel Woger, Martin Grabher-Meier, Martin Mairitsch und Fabio Hofer“, schwärmt Herburger, für den ein DEC-Team mit möglichst vielen Ländle-Akteuren das erklärte Ziel sein muss. „Da alles sehr kurzfristig war, ging diesmal leider nicht. Ich bin aber überzeugt, dass viele Vorarlberger wieder gerne zurückkommen.“

Zurück in die Heimat kommt am heutigen Abend auch Rene Swette, der wie Herburger in der Saison 2008/09 zum KAC kam und im ersten Jahr gleich den Titel holte. Der Einsatz des ehemaligen EHC-Keepers ist jedoch ungewiss. Mit Andy Chiodo hat der 24-jährige Lustenauer einen starken Legionär vor seiner Nase. Ihren ersten Auftritt im Bulldogs-Dress haben der Kanadier Matt Keith und Michael Lebler (EHC Linz), die sich im Tryout beweisen wollen.

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