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Sieger beeindruckt ein zweites Mal

Das Hypo-Mehrkampf-Meeting will und muss sich öfter präsentieren. Das Ringen um Sponsoren wird härter.

Jochen Dedeleit

Es war ein ganz besonderer Moment, mit dem Andreas Mathis am Mittwochabend in der Mohrenbrauerei Dornbirn vor den rund 100 geladenen Gästen aufwartete. Das OK-Mitglied des Hypo-Mehrkampf-Meetings, beim weltbesten Treffen der „Könige der Leichtathletik“ für das Marketing zuständig, präsentierte das Key-Visual des 39. Stelldicheins der Weltelite am 25./26. Mai 2013 in Götzis. Der Sieger dieses Jahres, der Belgier Hans van Alphen, glänzte als Farbtupfer des kommenden Meetings – nahezu alle Anwesenden zeigten sich beeindruckt.

In Bild und Ton wurden nach der ZDF-Dokumentation „100 Jahre Zehnkampf“ die (auch heuer zu Recht gesungenen) Lobeshymnen van Alphens und von US-Topathlet Trey Hardee über das letzte Götzner Mehrkampf-Meeting eingespielt, beide stellten wie schon Dutzende Athleten vor ihnen die einzigartige Atmosphäre im Möslestadion in den Vordergrund. „Rekordgarant, Top-Image, Lebenstraum, Top-Standards, Wirtschaftspartner, familienfreundlich, keine Startgelder, die Nummer 1 des Leichtathletik-Weltverbands IAAF“ – Schlagworte, die mittels Projektor an die Wand geworfen wurden, schlagkräftige Argumente, mit denen das Hypo-Meeting aufwarten kann. Und muss. „Wir müssen aktiv sein, Geldgeber finden. Das Budget für 2013 steht im Großen und Ganzen, aber wir wollen das Meeting weiterentwickeln und müssen deshalb auch die Kosten so gering wie möglich halten“, stellte OK-Präsident Christoph Kathan klar.

Mehr Events anbieten

Aktiv sein bedeute eben auch, „das ein oder andere Event übers Jahr anzubieten“. Um daran zu erinnern, dass Vorarlberg das weltbeste Mehrkampf-Meeting der populärsten Sportart bei Olympischen Spielen besitzt (das 2012 mit 12.500 Leichtathletik-Fans und neuem Besucherrekord aufwarten konnte). In einem Weltverband, der mehr Mitglieder in seinen Reihen hat als die FIFA, wie Andreas Mathis zur Freude auch von Meeting-Mitbegründer Konrad Lerch, Hypo-Vorstandsvorsitzender Dr. Jodok Simma und des ehemaligen ORF-Landesdirektors Wolfgang Burtscher süffisant bemerkte. Dass dies alles nicht verloren geht, stehen diverse Bemühungen der OK-Mitglieder an. Mathis stellte neue Angebote für Partner und Sponsoren des Meetings vor. Hospitality-, Lehrlings- und Freunde-Pakete sind für 2013 zu erwerben, ausgerichtet auf die Bedürfnisse der einzelnen Gruppen. Und Walter Weber, zuständig für die Athletenverpflichtung in Götzis, reist am kommenden Wochenende mit Hans Aberer, dem Mann für die Finanzen, zur EAA-Convention nach Malta.

„Wir wollen uns beim europäischen Leichtathletikverband sehen lassen“, schmunzelte Hans Aberer. Der wahre Grund ist freilich weniger lustig. „Die Situation mit Russland ist absolut unbefriedigend, seit zwei Jahren kommen auf Grund ihrer Trials nur noch wenige Athleten zu uns. Wir wollen das mit ihnen vor Ort klären, wenn es denn möglich ist.“ Nicht, dass Götzis des Öfteren auf die US-Athleten, wie zuletzt auf Weltrekordler Ashton Eaton, Olympiasieger Bryan Clay und Trey Hardee, verzichten muss, sondern seit zwei Meetings eben auch auf etliche namhafte russische Mehrkampf-Stars. Und vielleicht auch darüber hinaus.

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