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Ein Duell auf Augenhöhe

Man kann es drehen und wenden, wie man will – letztendlich waren es immer die Derbys zwischen Dornbirn und Feldkirch, die im Damenhandball in den letzten Jahren für volle Hallen und für Furore sorgten. Heute Abend steigt in Feldkirch (18 Uhr) das 15. Aufeinandertreffen. Die NEUE hat beide Trainer vorab befragt.

Wie seid Ihr bis dato mit der Leistung Eurer Teams zufrieden?

Borivoj „Boro“ Gacesa (JCL BW Feldkirch): Wir haben derzeit noch große Baustellen, da etliche Mädels vom letztjährigen Team nicht mehr da sind. Den Umständen entsprechend bin ich aber zufrieden, da wir gerade eine neue, sehr junge Truppe aufbauen.

Karsten Knöfler (SSV Dornbirn-Schoren): Obwohl wir bis dato nur zwei Punkte haben, bin ich recht zufrieden. Die bisherigen Ergebnisse darf man nicht überbewerten, da wir nur gegen Korneuburg komplett antreten konnten und in diesem Spiel auch eine super Leistung geboten haben.

Was erwartet Ihr Euch vom insgesamt 15. Kräftevergleich in der Women Handball Austria-Liga?

Gacesa: Ein gutes Spiel und zwei Punkte! Nein, Spaß bei Seite: Es wird sicher ein spannendes Spiel, vor allem für das Publikum. Im Derby gibt es aber keinen Favoriten. In diesem Moment ist alles möglich, aber wir hoffen natürlich schon auf ein, zwei Punkte.

Knöfler: Ich bin der Meinung, dass die Chancen 50:50 verteilt sind und wir deshalb auch nicht zu favorisieren sind. Beide Teams sind im „Keller“, aber noch ist es eine junge Saison. Es wird sicher ein Duell auf Augenhöhe, jedoch möchten wir an die gute Leistung vom letzten Spiel anknüpfen.

Was wird heute ausschlaggebend?

Gacesa: Ein guter Tag der Torfrauen könnte entscheidend sein und auch Disziplin der Teams. Aber meistens ist es schlicht und einfach Glück!

Knöfler: Welche Mannschaft die wenigsten Fehler macht! Wenn wir die Fehlerquote minimieren und die Chancen kaltschnäuziger verwerten, können wir gewinnen.

Spielt der Heimvorteil den Feldkircherinnen in die Karten?

Gacesa: Wir kennen die Halle natürlich viel besser, aber es ist eine spezifische Situation beim Derby. Darum glaube ich nicht wirklich, dass uns das heute helfen wird. Vielleicht kann das Publikum das Zünglein an der Wange sein. Aber auch von Dornbirn werden sicher viele Fans kommen.

Knöfler: Der Heimvorteil ist im Handball immer da. Auswärts muss man zwei bis drei Tore besser sein als zuhause. Andererseits sollten wir es gewohnt sein, da es nichts Neues für die Mädels ist. Wir werden sehen …

Letzte Saison verlief für beide Vereine nicht so erfolgreich. Wie schauen die Ziele für diese Saison aus?

Gacesa: Einerseits den Klassenerhalt zu schaffen und andererseits eine junge Mannschaft aufzubauen. Ich bin überzeugt, dass wir beide Ziele erreichen können. Da bin ich mir hundert Prozent sicher!

Knöfler: Das Ziel ist für heuer nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Falls wir erfolgreich sind, kann man das Ziel zu Weihnachten gerne korrigieren, aber primär zählt der Klassenerhalt.

Interview: patrick o. maier

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