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Emanuel Walser

D ie tolle Kulisse war den Akteuren Verpflichtung: Von Beginn weg begegneten sich die Teams mit offenem Visier, gingen keinem Zweikampf aus dem Weg und schonten weder sich noch Gegner. Besonders die Bizauer verstanden es, durch aggressives Pressing immer wieder die Heimelf im Spielaufbau zu stören, um dann die Direttissima Richtung Egger Tor zu suchen.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: In der 25. Spielminute wurde Aleksander Umjenovic mit einem langen Ball auf die Reise geschickt, dieser ließ seinen Gegenspieler etwas hüftsteif wirken und spielte ideal für Mitspieler Clemens Metzler auf, der den Ball ohne Mühe zum 1:0 versenkte.

Die Führung spielte den Hinterwäldern in die Karten: Bei Ballverlust zogen sich die offensiven Flügelspieler auf Höhe der Viererkette zurück, um dann nach Eroberung des Spielgeräts wieder Richtung Spitze auszuschwärmen. Dem Hausherr fehlte es an kreativen Ideen, folgerichtig hatte Bizau wenig Mühe, sich mit der Führung in die Kabine zu retten.

Egg versucht alles

Der Egger Fanklub gab zu Beginn der zweiten Halbzeit das optische Signal zum Angriff und zündete eine Rauchbombe, die ganz in der etwas gewagten Fanklubfarbe Pink gehalten war. Kaum war der Rauch verflogen, stellte sich schon Grund zum Jubel ein. Der gute Schiedsrichter Siegbert Halder verhängte schon nach wenigen Minuten einen Handelfmeter zugunsten der Heimelf, den Philipp Hagspiel mit viel Wucht verwertete. Nun waren die Schleusen geöffnet: Egg wollte den Dreier und ging bedingungslos in die Offensive. Möglichkeiten zur Führung waren in großer Zahl vorhanden, allein es haperte am Abschluss.

Doch just in der Phase, als die Egger Führung nur noch als eine Frage der Zeit erschien, schlugen die hartnäckigen Bizauer abermals zu. Egg-Goalie Fabian Fetz versuchte in der 81. Spielminute nach einem langen Ball außerhalb seines Reviers zu klären, schießt aber einen der herbeistürmenden Bizauer an und der Ball gelangt über Umwege zum eingewechselten Erdal Yabantas, der dankend ins leere Gehäuse einschob. Nun läuteten nur noch die Kuhglocken der Gästefans, den tapfer kämpfenden Eggern war der Ausgleich trotz Powerplay nicht mehr vergönnt.

Neben den Bizauern, die ihre Tabellenführung ausbauten, dürfen sich auch alle neutralen Fans, die Zeuge dieses packenden Derbys waren, als Sieger fühlen.

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