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Bregenz teilt mit Leoben Punkte

Bregenz Handball bleibt weiter im Mittelfeld der HLA-Tabelle stecken. Gegen Leoben reichte es nur zu einem 28:28.

marc gächter

Oktoberfest war in der Handballarena Rieden Vorkloster angesagt. Auf den Rängen wollte zunächst aber wenig Stimmung aufkommen. Grund dafür waren bestens aufgelegte Gäste aus Leoben. Vor allem Nationalspieler Raul Santos erwischte die Abwehr der Hausherren ein ums andere Mal auf dem falschen Fuß und sorgte so schnell für eine bequeme 3-Tore-Führung für Union Leo­ben.

Hinten wollte es bei Bregenz also vorerst nicht so recht klappen, im Angriff ging es besser. Der Ball bei der Sveinsson-Truppe lief zwar gut, der Spielverderber stand aber im Tor der Gäste. Leoben-Keeper Marinovic zeigte einige tolle Paraden und hielt vor allem in der Anfangsphase einige wichtige Bälle. Mit dem starken Rückhalt zwischen den Pfosten konnten die Steirer ihren Vorsprung so Tor um Tor erhöhen und führten in der 19. Minute erstmals mit vier Treffern, Zwischenstand 7:11.

Halbzeitrückstand

Bregenz-Coach Sveinsson hatte genug, zog den Karton und nahm ein Timeout. Fruchten sollten die Anweisungen des Isländers zunächst aber wenig. Im Spiel nach vorne lief es weiterhin nicht rund. Lediglich Babarskas und Mrvaljevic fanden ab und zu die Lücke und hielten ihre Mannschaft so im Spiel. Pausenstand 12:15.

Zu feiern gab es in der Handballarena Rieden Vorkloster also vorerst noch wenig. Die Hoffnungen ruhten auf den zweiten 30 Minuten. Auch da bestimmten zunächst aber die Gäste aus der Steiermark das Geschehen. Leoben machte die Räume geschickt zu, Bregenz fand vorerst keine Mittel und Santos & Co. zogen auf 14:20 davon (38.).

Danach rissen sich die Hausherren aber am Riemen und die Zuschauer somit von den Sitzen. Hinten hielt Goalie Aleksic plötzlich alles was auf seinen Kasten kam und vorne gelangen plötzlich auch Dinge, die vorher lange Zeit nicht funktioniert hatten. Die Folge: Bregenz startete innerhalb von nur vier Minuten einen 5:0-Lauf und verkürzte auf 19:20. (42.) Die Halle stand kopf.

Angetrieben vom tollen Publikum ließen die Gastgeber nun aber nicht mehr locker. Mayer glich in der 44. Minute zum 21:21 aus, Babarskas brachte sein Team nur wenig später erstmals in Führung.

Die Schlussphase war dann nichts für schwache Nerven. Barbaskas „rollte“ den Ball zum 28:27 in die Maschen, Zeiner gelang aber 18 Sekunden vor Schluss der Ausgleich. Schlussendlich also ein gerechtes 28:28-Unentschieden, das keiner der beiden Mannschaften so wirklich weiterhilft.

„Rote Teufel“ souverän

Der Alpla HC Hard gab sich auch im Spitzenspiel keine Blöße. Der Leader besiegte West Wien auswärts klar 33:26 und feierte den siebten Sieg im siebten Spiel. Die Vorarlberger bestimmten von der ersten Minute an das Geschehen auf dem Feld, führten schnell mit plus vier Treffern und verwalteten den Vorsprung danach im Stile eines Meisters.

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