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Austria-Express rollt weiter

Die Grün-Weißen gewinnen vor 5200 Zuschauern im Reichshofstadion mit 4:1 gegen Horn. Bitterer Wermutstropfen des zehnten Sieges: Thiago scheidet mit Bänderriss aus.

Hannes Mayer

Wenn’s läuft, dann läuft’s – oder: Ein Zug, der ins Rollen gekommen ist, den bringt so schnell nichts mehr ins Stocken. So fällt vor allem das Fazit der ersten Halbzeit aus. In der elften Minute geht die Austria kurios in Führung. Sascha Boller schlägt eine Traumflanke auf Felix Roth, die Roth an die Latte köpft – vom Gebälk springt der Ball an den Rücken des überragenden Torhüters Cican Stankovic und von dort zum 1:0 ins Tor. Oh du Felix Austria! Im Gegenzug stürmt Horns Mineiro alleine aufs Tor, sein Schuss streift am langen Pfosten vorbei. Knapp 20 Minuten später vergibt Wojtanowicz ähnlich knapp für die Gäste. Horn hat im ersten Durchgang teilweise die Spielkontrolle inne, attackiert früh. Der Austria unterlaufen im Spielaufbau ungewohnt viele Fehler. Das sieht auch Helgi Kolvidsson so: „Die erste Halbzeit hat mir nicht gefallen. Da haben wir zu wenig über die Flügel ge­spielt. Und dass wir direkt nach dem Führungstor so eine Chance zulassen, darf uns auch nicht passieren. Aber Horn ist eine Spitzenmannschaft. Ich wusste, dass es schwer wird.“

Bärenstarke Joker

Kolvidsson schickt wie erwartet Krajic, Roth und Boller hinter Sturmspitze Thiago aufs Feld. Zwischenbrugger und Salomon sitzen auf der Bank. Von dort sehen sie einen blendend aufgelegten Boller, der praktisch jeden gefährlichen Angriff der Hausherren initiiert.

Boller ist es auch, der in der 45. Minute mit einem Pass in ärgster Bedrängnis das 2:0 von Thiago vorbereitet: Nach einem Freistoß von Soares kommt Austrias Nr. 23 zum Ball und spielt das Leder im Fallen in die Gasse. War das so gewollt? „Natürlich“, sagt der Deutsche mit einem schelmischen Grinsen. „Wenn ich eine Torvorlage mache, ist das immer gewollt.“

In der zweiten Halbzeit hat die Austria das Spiel im Griff, spielt aber oft zu kompliziert. Bis plötzlich Horn in der 72. Minute durch Djordjevic der Anschlusstreffer gelingt. Zwei Minuten später knickt Thiago um – Diagnose Bänderriss. Für ihn kommt Salomon in die Partie. Er und der in der 62. Minute eingewechselte Zwischenbrugger bringen wieder mehr Zug in die Angriffe der Grün-Weißen. In der 76. verhindert Stankovic ein Zwischenbrugger-Tor, im Gegenzug begeht Patocka ein elfmeterwürdiges Foul an Toth.

Den Elfmeter gibt’s dann in der 85. Minute für die Austria. Salomon belohnt seinen starken Auftritt mit dem 3:1, in der Nachspielzeit gelingt Roth aus spitzem Winkel das 4:1. Der Austria-Express rollt also weiter. Nächster Halt: Grödig.

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