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Zwei Trainer gegen ihren Ex-Klub

Oliver Schnellrieder und Peter Jakubec trafen jeweils auf ihren ehemaligen Verein.

Michael Prock

Die Namen Oliver Schnellrieder und SCR Altach sind unweigerlich miteinander verbunden. Seit 1991 war der 42-Jährige in Altach aktiv, mit nur wenigen Unterbrechungen. Zuletzt drei Jahre als Co-Trainer der Kampfmannschaft. Im Sommer musste er das Schnabelholz verlassen. In Hard fand der ehemalige Defensivmann bald eine neue Aufgabe. Am Samstag war es dann soweit. Erstmals traf der gebürtige Tiroler auf seinen ehemaligen Verein. „Natürlich ist dieses Duell etwas Schönes. Ich habe mich sehr auf dieses Spiel gefreut“, erklärt Schnellrieder. Sein Gegenüber, Altach-Coach Peter Jakubec, ist bereits drei Jahre als Trainer der Amateure tätig. Doch davor hatte er sieben Jahre lang das Traineramt des FC Hard inne. „Spiele gegen Hard sind immer etwas Besonderes für mich“, gibt er preis. Die Punkte teilten sich beide Trainer brüderlich, das Derby endete mit 1:1. Jakubec war sichtlich zufrieden mit dem Zähler: „Hard war heute die bessere Mannschaft, wir können mit dem Unentschieden gut leben.“

Ein Unentschieden in einer nicht gerade von Höhepunkten geprägten Partie. Beide Teams hatten Probleme mit dem schlechten Rasen. Der Gastgeber arbeitete sich von Beginn an leichte Vorteile heraus. Und immer, wenn sich Neuzugang Mehmet Bulut, der im Winter zu Austria Lustenau wechseln wird, einschaltete, wurde es gefährlich. Quasi mit dem Halbzeitpfiff zappelte der Ball auch tatsächlich im Netz, doch Schiedsrichter Thomas Gangl ließ den Treffer nicht zu. Nach dem Seitenwechsel wurde Hard stärker. In der 67. Minute belohnte Frederic Winner seine Mannschaft mit der fälligen Führung. Sie hielt allerdings nur bis in Minute 80. Mathias Bachstein fixierte nach einem Eckball per Kopf den Endstand. „Wir haben guten Fußball gezeigt und hätten uns den Sieg verdient. Leider macht Altach mit dem einzigen Torschuss den Ausgleich. Mit der Leistung bin ich zufrieden“, resümiert Schnellrieder nach der Partie.

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