Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Altach in Teufels Küche

Beim SCR Altach treibt der Verletzungsteufel weiter munter sein Unwesen. Vor dem Erste-Liga-Spiel gegen Linz am Freitag hat es den Nächsten erwischt.

michael prock

Rot, mit Feuerschweif, Hörnern und einem hämischen Grinsen im Gesicht. So zumindest könnte der Verletzungsteufel aussehen, sollte es ihn geben. In Altach wird an seiner Existenz kaum noch gezweifelt.

Nun hat es den Nächs­ten erwischt: ­Aaron Kircher zog sich seinen zweiten Kreuzbandriss zu. Einen Tag nach seinem 21. Geburtstag, beim Spiel in St. Pölten. Wie das abgelaufen ist, ist bezeichnend für das Pech der Rheindörfler. Es waren gerade einmal zwei Minuten gespielt, als sich Kircher verletzte. Trotz einem leichten Stechen im Knie spielte er die Partie zu Ende. Am nächsten Morgen schmerzte das Knie, doch sonntags sei wieder alles beinahe in Ordnung gewesen: „Ich konnte auslaufen, spürte eigentlich nichts mehr“, erzählt Kircher. Um auf Nummer sicher zu gehen, ließ er sich am Montag von Mannschaftsarzt Dieter Moosmann noch einmal durchchecken. „Um zu hören, dass alles okay ist“, schildert der 21-Jährige. Doch dann der Schock: Verdacht auf Kreuzbandriss. Die noch am selben Tag durchgeführte MRT-Untersuchung gab dann traurige Gewissheit. Der Abwehrspieler kann es immer noch nicht fassen: „Ich war mir sicher, dass alles okay ist. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.“

Dr. Schenk hätte ihn am Mittwoch operieren sollen. Bei Redaktionsschluss war noch nicht klar, ob er tatsächlich unter das Messer kam. Sicher ist: Er wird der Mannschaft rund ein halbes Jahr nicht zur Verfügung stehen.

Doch es gibt auch gute Nachrichten. Trainer Rainer Scharinger kann wieder auf das Trio Erbek, Netzer und Erhart zurückgreifen. Alle drei mussten die bittere 2:3-Niederlage in St. Pölten aufgrund einer Gelbsperre von der Tribüne aus mitverfolgen.

Sie sollen helfen, dass die Rheindörfler am Freitag (18.30 Uhr) zu Hause gegen BW Linz wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. Damit wieder ein wenig Ruhe in Altach einkehrt, wenigstens sportlich. Gegen den Verletzungsteufel sind den Scharinger, Klein und Co. die Hände gebunden. Mit Exorzismus kennen sich die Verantwortlichen nicht aus.

Aaron Kircher (Kreuzband)

Tomi (Partellasehne)

Sebastian Brandner (Kieferbruch)

Philipp Netzer (Muskelfaserriss)

Patrick Scherrer (Bänderverletzung)

Christoph Schösswendter (Bänderriss)

Matthias Cuntz (Bänderriss)

Eric Zachhuber (Muskelfaserriss)

Philipp Hörmann (Schambein)

Hannes Aigner (Bänderverletzung)

Daniel Schöpf (Meniskus)

Aytac Sulu (Oberschenkelzerrung)

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.