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Bulldogs stutzen Bullen die Flügel

Die Sensation ist geschafft! In einem packenden Spiel bezwingt der Dornbirner EC die Bullen aus Salzburg nach Penaltyschießen mit 3:2!

Patrick o. Maier

Die Dornbirner Bulldogs haben zwei weitere Punkte auf ihrem Konto! Ausgerechnet gegen Salzburg machten die Vorarlberger die Sensation perfekt. Nach einem anfänglichen Abtasten dauerte es nicht lange, bis es erstmals im Tor schepperte. Nein, nicht das Millionen-Team aus der Mozartstadt, sondern die Messestädter durften jubeln!

Andrew Kozek zog in der sechsten Minute aufs Tor und bezwang im Nachschuss Bullen-Goalie Bernd Brückler. Nach der frühen Führung mussten die Vorarlberger lange zittern, denn neben einem Doppelausschluss mussten sie noch weitere Unterzahlsituationen überstehen. Dank eines exzellenten Penalty-Killings und der aktiveren Spielweise konnten die Bulldogs die Führung verdient über die Zeit bringen.

Scheinbar die richtigen Worte schien Bullen-Coach Pierre Pagè in der Pause gefunden zu haben. Die Salzburger kamen sehr druckvoll zurück, gleichzeitig schwächte sich Dornbirn mit seiner mittlerweile fünften Strafe selbst. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten: NHL-Import David Clarkson bedankte sich für die Überzahlsituation und glich zum 1:1 aus.

Strafen-Orgie

Was die Bulldogs können, können wir schon lange, dachten sich die Mozartstädter wohl nach dem Ausgleich: Innerhalb von vier Spielminuten sammelten sie insgesamt vier (!) zweiminütige Strafen und schenkten so den Hausherren eine Überzahlsituation nach der anderen.

Obwohl die Dornbirner bis zu diesem Zeitpunkt kein grandioses Powerplay aufs Eis legten, schafften sie es durch Robert MacMillan (30.) wieder in Führung zu gehen.

Die 3100 Zuschauer im Dornbirner Messestadion bekamen bis zur zweiten Pause etliche Chancen geboten, der vermeintliche Bullen-Ausgleich fünf Sekunden vor Schluss wurde aber von Schiedsrichter Thomas Berneker nicht anerkannt.

Das muntere Spiel ging auch im dritten Abschnitt weiter, die Bulldogs schafften es aber nicht, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Dale Mitchell hätte den „Game-Winner“ auf dem Stock gehabt, scheiterte aber genauso wie Jonathan D’Aversa Minuten zuvor. Und so kam es, wie es kommen musste: Drei Minuten vor dem Ende glichen die Bullen erneut aus!

Nach einer torlosen Verlängerung musste das Penaltyschießen entscheiden. Und dieses Mal hatten die Dornbirner das Glück auf ihrer Seite. Unter Standing Ovations trat Matthew Keith – er hatte den ersten Penalty verschossen – als fünfter Bulldogs-Spieler nochmals an, und dieses Mal hämmerte der 29-jährige Kanadier die Scheibe zum viel umjubelten 3:2 ins Bullen-Tor.

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