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Hard souverän, Bregenz nicht

Während Bregenz HB daheim gegen Schlusslicht Bärnbach hart um den 29:24 (13:11)-Sieg kämpfen muss, schwebt Meister ALPLA HC Hard weiterhin mit einer beeindruckenden Leichtigkeit durch die Liga: 27:22 (14:8)-Erfolg in Schwaz.

cHRISTIAN HÖPPERGER

Mäßig – so lässt sich die derzeitige Situation bei Rekordmeister Bregenz HB ungeschminkt zusammenfassen. Mäßige Leistung, mäßiger Zuschauerandrang, mäßige Stimmung, mäßige Alternativen auf der Bank.

Denn obwohl der Gegner der neunten HLA-Runde das punktlose Schlusslicht Bärnbach/Köflach war, machten die Bregenz-Akteure keine Anstalten, den (vermeintlichen) Niveauunterschied auch spielerisch zu dokumentieren. Was da vor allem in der Anfangsphase den 500 heimischen Fans geboten wurde, war Handball zum Abgewöhnen: technische Fehler im Stile zweier Jugendteams, fehlende Bewegung und Aggressivität in der Deckung, mangelndes Verständnis in der Offensive, miserable Chancenverwertung.

So dümpelte die emotionslose Partie mit anfänglichen Vorteilen für die Gäste (16. Minute/6:7) dahin, bei den Hausherren zeigten Rechtsaußen Marian Klopcic, Rückraum Lucas Mayer sowie Spielmacher Lukas Frühstück Ansätze einer Gegenwehr, die sich in der schmeichelhaften 13:11-Pausenführung ausdrückte. Andere, wie etwa Neuzugang Povilas Babarskas, agierten erschreckend schwach – Hoffnung auf Besserung und von den Spielerfrauen servierte kulinarische Häppchen waren die Gründe, die zum Verbleib in der Halle motivierten.

Wer nach Wiederbeginn eine Offenbarung erwartet hatte, wurde freilich enttäuscht. Aber immerhin präsentierten sich die Hausherren nun mit dem zu erwartenden Kämpferherz und zeigten, wer die Heimmannschaft ist. Die von Coach Sveinsson vorgenommenen personellen und taktischen Umstellungen zeigten Wirkung, nach 37 Minuten betrug der Vorsprung beruhigende fünf Tore (18:13). Letztlich gab es mit 29:24 den zu erwartenden Pflichtsieg – nicht mehr, aber auch nicht weniger und die Erkenntnis, dass noch viel Arbeit zu verrichten ist.

„Teufel“ weiter meisterlich

Auch zum Abschluss der Hinrunde gab sich der ALPLA HC Hard keine Blöße. Die Burger-Sieben feierte beim ULZ Schwaz einen souveränen 27:22 (14:8)-Erfolg und geht ohne Verlustpunkt mit einem Polster von vier Punkten auf Margareten in die am 10. November daheim gegen Bärnbach beginnende Rückrunde.

Entsprechend zufrieden bilanzierte Hard-Manager Hansjörg Füssinger nach dem Spiel: „Wenn man jetzt nicht zufrieden ist, wäre etwas falsch. Die Mannschaft hat auch heute souverän ihr Spiel durchgezogen, im Angriff Schmid überragend, im Tor Doknic gewohnt stark, eine super Abwehr – ich würde sagen, wir sind gerüstet für die Rückrunde.“

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