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Lustenau mit Arbeitssieg

Dank einer über weite Strecken souveränen Leistung siegte der FC Lustenau mit 2:1 über die Vienna. Canadi-Elf gewann das dritte Spiel in Folge.

Emanuel Walser

für viele Kicker des FC Lustenau hatte das Spiel gegen die Vienna eine besondere Wertigkeit. Gerade die Spieler aus dem Wiener Raum verbinden viele, oft sehr persönliche Geschichten mit dem Traditionsverein. Manche spielten einst für die Blau-Gelben, andere wurden von den Wienern verschmäht.

Große Sympathien für die Döblinger hegt niemand, ein Vienna-Schal wird sich in keiner Spielerwohnung finden lassen. Die Motivation hätte also größer nicht sein können. Dennoch begannen die Lustenauer recht vorsichtig, die erste Viertelstunde fällt unter die Kategorie „Abtasten“. Den Zuschauern wurde einiges an Geduld abverlangt, für diese wurden sie allerdings in der 23. Spielminute auf sehenswerte Weise entschädigt: Nach schöner Kombination fand der Ball den Weg zu Furkan Aydogdu, der diesen volley „mit links“ in die Maschen drosch. Dieses Traumtor sollte der einzige Höhepunkt der ersten Hälfte bleiben. Bangen mussten die Hausherren um ihre Führung aber nicht, da die Gäste, mit Ausnahme eines Freistoßkrachers von Jochen Fallmann, nur durch ihre Harmlosigkeit auffielen.

Osman überragend

In der zweiten Hälfte musste die Vienna zwangsläufig das Spieldiktat übernehmen, was den Lustenauern in die Karten spielte. Wie man den Raum zum Kontern nutzt, zelebrierten die Vorarlberger in der 57. Spielminute. Der bärenstarke Ali Osman lässt sich auf der linken Seite nicht aufhalten und spielt mit Übersicht auf Aydogdu. Dessen Schuss kann Thomas Mandl noch abwehren, beim Nachschuss von Arvedin Terzic ist er allerdings machtlos. Mit der 2:0-Führung im Rücken konnten die Blau-Weißen nun befreit aufspielen, allerdings ließen sie in ihren Aktionen die letzte Konsequenz vermissen.

Nachdem Dudu mit der Ampelkarte vom Platz gestellt wurde, wären die Lustenauer für die nachlässige Chancenverwertung fast noch bestraft worden. Denn Fallmann, der stärkste Vienna-Spieler, tauchte aus dem Nichts allein vor Reuf Durakovic auf und überwand diesen in der 83. Spielminute mit einem schönen Heber. In den letzten Minuten mussten die Lustenauer noch gehörig zittern. Obwohl sich die Hausherren das Leben selbst schwer machten, stand am Ende dennoch ein verdienter Sieg.

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